Zollbeamte greifen Tschechen bei Allershausen auf

Mit 40.000 Euro Bargeld unterwegs

Allershausen - Wer Barmittel mit einem Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr über die Grenzen Deutschlands transportiert, muss bestimmte Vorschriften beachten. Ein 59-Jähriger Tscheche hat das nicht beherzigt.

Am 11. Januar 2017 kontrollierten Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege München des Hauptzollamts Rosenheim einen tschechischen Wagen auf der Autobahn A9 bei Allershausen. 

Der Fahrer, der sowohl in Deutschland als auch in Tschechien eigene Firmen betreibt, gab an, gerade auf dem Weg nach Tschechien zu sein. Auf die Frage der Zöllner, ob er Bargeld oder gleichgestellte Zahlungsmittel in Höhe von 10.000 Euro oder mehr mit sich führe, hatte der Mann eingeräumt, zirka 10.000 Euro dabei zu haben. 

Auf nochmalige Nachfrage korrigierte er seine Aussage jedoch auf 30.000 Euro. Dies schien sich zunächst auch zu bewahrheiten, da die Beamten des Zolls in einer Sporttasche auf der Rücksitzbank drei Bündel mit je zwanzig 500 Euro-Scheinen fanden. Als die Zollbeamten aber im Kofferraum weitere 10.000 Euro entdeckten, leiteten sie gegen den 59-Jährigen ein Bußgeldverfahren wegen vorsätzlicher, nicht vollständiger Anzeige von mitgeführtem Bargeld ein

Gegen Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 10.500 Euro gestatteten die Kontrolleure des Zolls dem Mann die Weiterfahrt.

Pressemeldung Hauptzollamt Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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