Phallussymbol umgesägt und mitgenommen

Allgäuer Holzpenis spurlos verschwunden - Polizei ermittelt

Allgäuer Holzpenis spurlos verschwunden - Polizei ermittelt
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Der zwei Meter hohe Penis ist auf Google Maps als „Kulturdenkmal“ ausgewiesen.

Rettenberg - Der durch die sozialen Medien berühmt gewordene Holzpenis auf dem Berg Grünten ist spurlos verschwunden. Die Polizei ermittelt.

Die zwei Meter hohe Skulptur eines Holzpenis im Allgäu ist spurlos verschwunden. Die Skulptur wurde am ersten Adventswochenende von bislang unbekannten Tätern gestohlen. Die Polizei ermittelt.

Holzpenis umgesägt und abtransportiert

Wie die „Allgäuer Zeitung“ am Montag berichtete, sind von der Phallusdarstellung nur der Stumpf sowie Holzspäne geblieben. „Jemand muss ihn in einer Nacht-und-Nebel-Aktion umgesägt haben“, sagte die Pächterin der nahen Grüntenhütte der Zeitung..

Polizei Kempten ermittelt

Pro forma sei nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, sagte Holger Stabik vom Polizeipräsidium in Kempten am Montag. Dabei steht die Polizei so oder so noch vor einem Rätsel: „Wir wissen nicht, ob es sich um eine Straftat handelt oder nicht“, erklärte der Sprecher.

Eigentümer des Holzpenis nicht bekannt

Denn bisher sei nicht einmal der Eigentümer der Skulptur bekannt, es gebe also noch gar keinen Geschädigten. Vielleicht habe der Eigentümer selbst den Zwei-Meter-Penis wieder abgeholt. Dennoch betonte Stabik: Es werde jedem Hinweis nachgegangen - bislang lägen aber keine vor.

Holzpenis ist „Kulturdenkmal“ auf Google Maps

Vor wenigen Wochen hatte der Penis bereits einmal für Schlagzeilen gesorgt, nachdem er umgefallen war. Anschließend wurde die aus einem Stamm geschnitzte Plastik wieder aufgerichtet. Wer den Holzpenis vor Jahren einmal auf den Berg gebracht hat und warum, dies ist bis heute nicht genau bekannt. Mittlerweile ist die Skultur beim Online-Kartendienst Google Maps aber sogar als „Kulturdenkmal“ ausgewiesen.

bcs/dpa

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