Mega-Projekt bei Altenmarkt

Bau des Aubergtunnels: Das ist der Stand der Dinge 

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Der Bau des Aubergtunnels schreitet weiter voran.

Altenmarkt - Der Bau des Aubergtunnels schreitet weiter voran. Mit Diplom-Ingenieur Roland Sedlmeir von der Autobahndirektion Südbayern hat rosenheim24.de über den aktuellen Stand des Projekts gesprochen. 

Knapp 1,5 Jahre sind seit dem Tunneldurchschlag im Auberg nun vergangen. Das 30 Millionen Euro teure Projekt schreitet indes weiter voran. Das reine Tunnelbauwerk soll eine Länge von 440 Meter haben. Der neue Tunnel soll die hohe Verkehrsbelastung bei der Ortsdurchfahrt durch Altenmarkt entlasten, insgesamt beträgt die Länge des ersten Bauabschnittes zur OU über 1,5 km. 40.000 Tonnen Erdreich mussten aus dem Auberg für den Bau des Tunnels abgetragen werden. Die Verkehrsfreigabe soll spätestens Anfang 2021 erfolgen.

Im Gespräch mit chiemgau24.de erklärte Diplom-Ingenieur Roland Sedlmeir von der Autobahndirektion Südbayern, vom aktuellen Stand der Bauarbeiten und davon, wie es nun weitergehen soll. Mit dem Rohbau des Tunnels sei man inzwischen fast fertig, bis Mitte April werde noch am Tunnel-Innenausbau gearbeitet. Nach Ostern soll so etwa die Asphaltdecke aufgetragen werden, die dann Ende April fertig sein soll.

Auch eine schallabsorbierende Auskleidung wird an beiden Tunnelenden noch eingebaut. Das Gewölbe wird noch mit einer Beschichtung versehen, die sowohl aufhellend wirken und Reinigungsarbeiten erleichtern soll, erklärt Sedlmeir.

Aktuell werde auch noch die sog. Irritationsschutzwand (Schutz für Fledermäuse) und das Betriebsgebäude mit Holz bekleidet. Vor und hinter dem Tunnel werde man ab Ende April an den Anschlussstellen des Tunnels arbeiten, im Norden soll so ein Kreisverkehr entstehen. Auch am südlichen Tunnelportal wird es Straßenarbeiten geben, um die Lücke zwischen der Bundesstraße und dem Tunnel zu schließen. Südwestlich des Tunnels wird daher auch eine voraussichtlich 2-monatige Sperrung der B304 nötig werden. Wann diese genau stattfinden wird, müsse aber erst noch mit der Strassenbaufirma geklärt werden, so Sedlmeir.

jv/fgr

Quelle: chiemgau24.de

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