Ihre Pläne für die Zeit nach "The Voice of Germany"

Erstes Album schon in Arbeit

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Möchte bald auf die Livebühne zurückkehren: Emily Intsiful, hier bei ihrem Auftritt im Altöttinger Salettl Ende November.
  • schließen

Altötting - Album, Konzerte und (vorerst) kein Studium: Emily Intsiful, einer der Stars von "The Voice of Germany", hat sich im neuen Jahr einiges vorgenommen.

Sie war einer der Stars bei "The Voice of Germany" und zumindest für ein paar Monate der musikalische Stolz der gesamten Region. Erst im Halbfinale war Endstation für Emily Intsiful aus Altötting. Überraschend deutlich musste sie sich dort ihrer Konkurrentin Judith van Heel geschlagen geben. Als sie nach dem Finale der Show mit ihren Mitstreitern von "The Voice of Germany" auf Tour war, ist in Emily eine Entscheidung gereift: Die 22-Jährige will unbedingt weiter Musik machen und auf der Bühne stehen.

Bald geht's mit eigenen Songs ins Studio

"Die Tour war einfach Wahnsinn, die Atmosphäre war super schön", erzählt Emily im Gespräch mit unserer Redaktion. "Man ist nicht mehr im Wettbewerb, sondern mit den anderen auf Tour", schwärmt die junge Sängerin. "Ich hab für mich festgestellt, dass das mein Leben sein soll."

Lesen Sie auch:

Ein Leben, das jetzt bereits begonnen hat. Im Moment ist es ruhiger geworden um Emily, die Castingshow und der damit verbundene Rummel sind schließlich vorbei. Umso mehr Zeit hat die 22-Jährige deshalb für die Planungen ihrer musikalischen Laufbahn. Ihr Alltag drehe sich derzeit ums Schreiben von Songs und um die Vorbereitung ihres ersten Albums, erzählt Emily. Unterstützung erhält die junge Sängerin von Derek von Krogh, Keyboarder und zugleich musikalischer Berater von Nena, Emilys Coach bei "The Voice of Germany". "Im Moment tauschen wir uns aus, dann geht's ins Studio", so die Altöttingerin.

Auf welche Songs sich ihre Fans letztlich freuen dürfen, kann Emily aber noch nicht sagen. "Es sieht bis jetzt noch sehr bunt aus", erzählt die 22-Jährige mit Blick auf die bislang komponierten Songs. Das Album werde aber auf jeden Fall viele oder ausschließlich deutschsprachige Songs enthalten.

Mehrere Konzerte in der Region geplant

Erste eigene Konzerte plant Emily auch schon, als erstes geht es nach Bad Kötzing im Landkreis Cham, wo die junge Sängerin vor etwa 300 Leuten auftreten will. Auch zwei Auftritte in der Region sind schon angeleiert. Sowohl in Burghausen als auch in Altötting, vielleicht im Kultur- und Kongressforum, wird Emily im Sommer singen.

Ihr künstlerisches Aufbaujahr an der Berufsfachschule für Musik in Altötting hat Emily indes abgebrochen. Ihre anderen Verpflichtung nehmen die 22-Jährige einfach zu sehr in Beschlag. "Weil es sich schon ein bisschen beißt, würde ich beides nur halb machen", findet Emily. Auch ihre Pläne, Operngesang zu studieren, liegen erst einmal auf Eis. In der Popmusik rechnet sich Emily derzeit einfach mehr Chancen aus. "Dort habe ich die Kontakte und das ist das A und O heutzutage."

"Die Fernsehwelt ist eine ganz andere als die echte"

Dass ihre musikalische Zukunft so oder so auf den Livebühnen dieser Welt liegen soll, ist Emily spätestens seit ihrer Zeit bei "The Voice of Germany" klar. "Die Fernsehwelt ist ja eine ganz andere als die echte", sagt die 22-Jährige. Alles sei auf den Zuschauer zugeschnitten, müsse perfekt werden. "Ich habe gelernt, dass ich mehr für Live-Sachen bin. Da kann ich einfach mehr Persönlichkeit zeigen", so Emily.

Ihre Zeit bei der Castingshow möchte die Altöttingerin dennoch nicht missen - nicht nur, weil sie dort Nena und Derek von Krogh kennenlernen durfte.  "Ich habe auf jeden Fall dazugelernt, wie man am besten kooperiert, auch wenn einem Dinge nicht passen." Sie habe gelernt, "die Zähne zusammenzubeißen", und hat gemerkt, dass das Fernsehen "nicht so ganz meine Welt ist". Über ihren damaligen Coach Nena lässt Emily jedoch nichts kommen. "Nena hat mich gelehrt, wie man sich findet, sich treu bleibt", erzählte die 22-Jährige.

"Ich wollte gegen den Strom schwimmen"

Lesen Sie auch:

Ihr Ausscheiden gegen Judith van Heel im Halbfinale der Show mit lediglich 26,9 Prozent der Zuschauerstimmen bewertet Emily ganz nüchtern. "Es lag einfach daran, dass Judith mehr Fans hatte. Ich werde den Gesang nicht beurteilen, denn darum geht es gar nicht." Jeder Zuschauer wähle schlicht seinen Favoriten, findet Emily.

Ein Nachteil war womöglich auch Emilys Songauswahl. Mit Songs wie "Walzer für Niemand" von Sophie Hunger und "Hey Jude" von den Beatles wählte Emily eher unbekannte beziehungsweise nicht mehr aktuelle Lieder. Sie habe zwar darüber nachgedacht, zeitgenössische Hits zu singen, sich dann aber dagegen entschieden, erzählt Emily. "Ich wollte lieber gegen den Strom schwimmen." Herausforderungen seien ihr lieber als "einfache Kost".

Aus unserem Archiv:

Emilys Auftritt im Altöttinger Salettl

Emily Instiful in Altötting

Emilys Gruß an die User vor dem Halbfinale

Quelle: innsalzach24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser