Zukunft von St. Elisabeth geklärt

Caritas: Der "Schrecken" hat ein Ende

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Altötting - Schwer wogen die Vorwürfe, die die Altöttinger Kreiscaritas gegenüber der Diözesancaritas erhoben hat. Nun scheint der Konflikt beigelegt zu sein.

Die Vorwürfe wogen schwer: Bei der Caritas herrsche eine "Kultur des Schreckens" und St. Elisabeth in Altötting, ein Freizeit- und Begegnungszentrum für behinderte Menschen, werde von Controllern "schlecht gerechnet". Zudem hat der Leiter von St. Elisabeth, Christian Randl, eine Abmahnung wegen angeblich illoyalen Verhaltens kassiert. Randl und die Diözesancaritas sahen sich vor Gericht wieder.

"Es hat sich sehr, sehr gut entwickelt"

St. Elisabeth in Altötting

Wie die Altöttinger Kreiscaritas und die Diözesancaritas nun auf Anfrage unserer Redaktion erzählen, ist der Konflikt inzwischen beigelegt. "Es hat sich sehr, sehr gut entwickelt, die Situation ist im Moment sehr schön", lobt Helmut Eggl, Vorsitzender der Kreiscaritas. Die Situation rund um St. Elisabeth hat sich offenbar ganz im Sinne der Kreiscaritas entwickelt. "St. Elisabeth wird in der bisherigen Form weitergeführt", so Eggl. Außerdem sei die Abmahnung gegen Christian Randl zurückgenommen worden. "Randl hat auch wieder die Leitung des Hauses." Für die Diözesancaritas findet Eggl ausdrücklich lobende Worte: "Die Zusammenarbeit mir der Diözesancaritas hat sich sehr gut entwickelt."

Wolfgang Duschl, Sprecher der Diözesancaritas, bestätigt die positive Entwicklung. Man habe mit Randl und allen Verantwortlichen vor Ort gesprochen und eine gemeinsame Lösung gefunden, so Duschl. St. Elisabeth bleibe bestehen, bestätigt der Sprecher - zum einen als Freizeitzentrum, aber auch als Ort zur Einkehr und als Anlaufstelle für Wallfahrer, wie Duschl herausstellte.

Heimleiter bat um Hilfe - Abmahnung

Vorausgegangen waren dem Konflikt zwischen Kreis- und Diözesancaritas Überlegungen, aus St. Elisabeth eine Betreuungseinrichtung zu machen - und das, obwohl St. Elisabeth jährlich 10.000 Übernachtungen verzeichnet und seit ein paar Jahren schwarze Zahlen scheibt. Nach Protesten durch Vertreter von Kirche und Politik waren die Pläne wieder vom Tisch, doch der Konflikt ging weiter. Die Auseinandersetzung gipfelte in der Abmahnung gegen Christian Randl, dem zudem die Leitung von St. Elisabeth entzogen wurde. Grund für die Abmahnung war Medienberichten zufolge Illoyalität. Randl hatte im Konflikt mit der Diözesancaritas den Altöttinger Stadtpfarrer um Hilfe gebeten.

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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