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In Altötting

Refugee Card: Landrat Erwin Schneider zieht positive Bilanz

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Die "Refugee Card".

Altötting - Vor knapp drei Wochen führte Altötting als erste Kommune eine "Refugee Card" als Bezahlmittel für Flüchtlinge ein. Nun zieht der Landrat Erwin Schneider eine positive Bilanz.

Vor kurzem hat der Bundesgesetzgeber das Asylbewerberleistungsgesetz geändert, wonach das Taschengeld in Erstaufnahmeeinrichtungen nicht mehr als Bar-, sondern als Sachleistung erbracht werden soll. Diese Gesetzesnovelle hat der Landkreis Altötting zum Anlass genommen und hat vor knapp drei Wochen als erste Kommune die sogenannte Refugee Card eingeführt.

Erwachsene Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung in der Lohgerberstraße in Neuötting können damit bei insgesamt 14 Akzeptanzstellen aus unterschiedlichsten Branchen in Höhe des Ihnen zustehenden Taschengeldbetrages einkaufen und Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Nach den ersten Wochen der Nutzung ist es nun Zeit für Landrat Erwin Schneider und seine Mitarbeiter eine erste Bilanz zu ziehen, und die fällt eindeutig positiv aus: Rund 200 Karten, von denen etwa 90 Prozent genutzt worden sind, wurden bislang ausgegeben. Sowohl die Ausgabe der Karten als auch deren Nutzung verlief einwandfrei. 

Über 1000 Transaktionen wurden bislang ohne Probleme abgewickelt und auch Nachfragen bei den Akzeptanzpartnern ergaben ebenfalls ausschließlich erfreuliche Rückmeldungen. Landrat Erwin Schneider: „Mit der Einführung der Refugee Card haben wir Mut bewiesen und als erste Kommune überhaupt die Vorgaben des Gesetzgebers umgesetzt. Dass diese Einführung so gut und tadellos funktioniert hat und wir eine spürbare Entlastung im Landratsamt erreicht haben, freut mich sehr.

Zudem haben wir geschafft, dass das Taschengeld hier in der Region bleibt und nicht ins Ausland transferiert wird. Ich hoffe daher sehr, dass unser Beispiel in Deutschland Schule machen wird und viele Landkreis sich zu einer Einführung einer Refugee Card entschließen werden.“

Pressemitteilung Landratsamt Altötting

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