Am Montag am Amtsgericht Altötting

Schwere Vorwürfe gegen Eventmanager: So lautet der Richterspruch

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Altötting/Burghausen – Es sind schwere Vorwürfe, welche die Staatsanwaltschaft Traunstein einem Eventmanager zur Last gelegt hatte. Am Montag hat das Amtsgericht darüber entschieden.

Anfang Oktober 2017 soll sich ein Eventmanager in einer Diskothek in Burghausen der Körperverletzung schuldig gemacht haben. Es sind schwere Vorwürfe, welche die Staatsanwaltschaft Traunstein ihm zur Last legte. Eine verbale Auseinandersetzung soll einer späteren Körperverletzung vorausgegangen sein.

Drei Wochen arbeitsunfähig

Der Angeschuldigte soll den Geschädigten zunächst gewürgt haben. Später sei dieser von unbekannten Security-Mitarbeitern in Handschellen in ein Cafe, das an die Diskothek angrenzt, gebracht worden. Nachdem die Vorhänge zugezogen worden sein sollen, soll der Angeschuldigte mit mehreren unbekannten Personen dem Geschädigten mehrfach auf den Kopf geschlagen haben. Aufgrund dieser Verletzungen soll der Geschädigte drei Wochen arbeitsunfähig gewesen sein.

Freispruch

Die Verhandlung am Montag vor dem Amtsgericht in Altötting endete mit einem Freispruch. „Ein Freispruch ist ein Freispruch“, erklärt der Verteidiger auf Nachfrage von innszach24.de. „Der Freispruch ist der Abschluss eines Strafverfahrens, wenn dem Angeklagten die vorgeworfene Tat nicht nachgewiesen werden kann oder wenn die vorgeworfene Tat nicht strafbar ist oder andere Rechtsgründe einem Schuldspruch entgegenstehen.“ Das Urteil des Amtsgerichts Altötting ist noch nicht rechtskräftig.

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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