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Pläne würden Bildungsangebot gefährden

Kreisausschuss lehnt eigene FOS/BOS für Mühldorf ab

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Altötting - Der Kreisausschuss hat einstimmig gegen eine eigenständige FOS/BOS für Mühldorf gestimmt. Der Grund sei, dass die Pläne das Bildungsangebot gefährden würden.

In einem ersten Schritt sollte im April 2015 noch ein Zweckverband mit Altötting gegründet werden. 

Nun haben die Mitglieder des Kreisausschusses Altötting allerdings einstimmig für die bestehende Regelung gestimmt, wie der Mühldorfer Anzeiger berichtet.

Die endgültige Entscheidung liegt allerdings beim Kultusministerium, das diese voraussichtlich im Mai bekanntgeben wird. Dort liegt ein Antrag Mühldorfs auf eine eigene FOS/BOS vor. Wie die Zeitung schreibt, gehen die Altöttinger Kreisräte jedoch von einem Votum für die bestehende Regelung aus. Der Grund sei, dass eine eigenständige Mühldorfer FOS/BOS den Umfang des Bildungsangebots gefährde.

Dies war auch das Hauptargument gegen die Mühldorfer Pläne. Rudolf Geyer, Schulleiter der FOS/BOS, sagte laut dem Anzeiger im Kreisausschuss, kleinere Schulen wären „nicht überlebensfähig“. Auch würde eine eigenständige FOS/BOS in Mühldorf und das Heranziehen der Haager Schüler für den FOS/BOS-Standort in Wasserburg mit unter 500 Schülern das Aus bedeuten.

Der Landkreis Altötting lehne auch die Gründung eines gemeinsamen Zweckverbandes ab, obwohl Verständnis für die Mühldorfer Sicht bestehe.  Man ginge davon aus, dass der eigene Vorschlag zu einer Zweckvereinbarung vom Tisch sei, nachdem Mühldorf einen Zweckverband und ersatzweise die Gründung einer eigenen FOS/BOS anstrebe.

Dem Standort Mühldorf wolle Altötting jedoch als Sachaufwandsträger für die Beruflichen Oberschulen dennoch treu bleiben.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

hs

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