Ampfinger am Freitag bei "Big Bounce" dabei

Nicht weitergekommen: Warum Marcel sein Auftritt trotzdem Freude machte

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Ampfing - Am Freitagabend um 20.15 Uhr lief die fünfte Folge der RTL-Trampolin-Show "Big Bounce". Mit dabei war auch Marcel Ledwon. Auch wenn er leider ausschied, ist er doch total begeistert und will es sogar noch einmal versuchen.

"Das war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung", berichtet Marcel, "Ich habe ja schon bei ein paar größeren Events, wie den Splashdiving-Weltmeisterschaften 2008 und 2009, mitgemacht. Aber das war schon was besonderes. Eine beeindruckend große Halle und enorm viele Zuschauer vor Ort." 

"Ich bin da eigentlich komplett blind hingefahren, habe mich da auf nix eingestellt", berichtet Marcel. Schon in der Früh um 9 Uhr hätten sie vor Ort sein müssen. "Nachdem wir unsere Anmeldung abgegeben hatten, mussten wir unsere Klamotten aussuchen", berichtet er, "Es musste ja immer farblich auf den jeweiligen Duell-Gegner abgestimmt werden." Dann wurden die Interviews für die Sendung, sowie Fotos und Videos für deren Bewerbung aufgenommen. "Dann durften wir in die Halle hinein und uns das alles anschauen. Ein Trainer hat uns dann allen erklärt, wie die einzelnen Parcours zu bewältigen sind und wir durften Fragen stellen. Bevor es losging, durften wir aber leider keinen davon ausprobieren." Dann hieß es eine ganze Weile warten, bis es endlich richtig losging.

Knappes Duell

"Mein Duell mit Morris Infante war dann zum Schluss raus relativ knapp", berichtet Marcel, "Die ersten vier Hindernisse war ich vorne. Dann bin ich am Brett dreimal daneben gesprungen, erst beim vierten Mal habe ich es geschafft." Dem folgte ein aufregendes Duell auf den "Pilzen". Schließlich scheiterte er an der "Fliegenden Treppe". Er sei dabei enorm nervös gewesen. "Wie ich mich da durch den Parcour gearbeitet habe, hatte ich irgendwann den totalen Tunnelblick, habe meinen Duell-Partner ausgeblendet, das Publikum auch. Die einzige Person, die ich noch wahrgenommen habe, war meine Freundin, die mich die ganze Zeit angefeuert hat."

Das ganze sei ordentlich anstrengend gewesen, mehr, als man denken würde."Hätte es sowas nur schon vor zehn Jahren gegeben, da war ich noch ordentlich fitter", lacht er. 

Leider schaffte es die Aufzeichnung davon dann aber nur in Ausschnitten in die Sendung. Arbeitskollegen, Freunde und Verwandte hätten ihn schon gefragt, warum er nur so kurz zu sehen war. "Ich verstehe ja, dass das aus Zeitgründen nicht anders ging. Die Sendung musste ja pünktlich enden, aber schaden ist es schon." Er sehe es aber sportlich und gibt sich ehrgeizig: "Ich werde mich wieder bewerben und denen eine Show zeigen, dass sie mich einfach nochmal nehmen müssen!" Denn ein Ziel habe er noch: "Den beiden Moderatoren, Matthias Opdenhövel und Wolff-Christoph Fuss, würde ich noch enorm gerne einmal die Hand schütteln." 

In jedem Fall habe er aber etwas schönes aus der Sendung mitgenommen. "Mein Duell-Partner Morris Infante und ich haben uns echt angefreundet", berichtet er, "Mit drei anderen Teilnehmern, Andreas Maliglowka, Fabian Scholz und Benjamin Borgwaldt haben wir eine Whatsapp-Gruppe." Sie und Mit-Teilnehmer Daniel Morres würden ihn sogar bei seinem Geburtstag besuchen kommen. "Das wird super!" Sie würden sich aber schon am 8. März wieder sehen. "Da hat uns RTL zu einem Public Viewing der Final-Folge im 'Xtreme Jump' in Düsseldorf eingeladen", berichtet er. 

Marcel ist nicht der erste "Big Bounce"-Teilnehmer aus der Region. Im vergangenen Jahr waren gleich vier Sportler aus der Region mit dabei. Simon Brunner (20) aus Teisendorf, die Brüder Manuel (22) und Robin Lindner (20) aus Emmerting und sogar Olympia-Boxer Serge Michel (29) aus Traunreut. Am Ende schaffte es von ihnen Brunner bis ins Finale, schrammte dann aber knapp am Sieg vorbei.

Quelle: innsalzach24.de

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