Prozess am Amtsgericht Mühldorf

Spielervater rastet bei Volleyballspiel aus und brüllt Schiri (13) an

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Mühldorf - Bei einem Volleyballspiel auf der Tribüne der Mittelschule rastete ein 51-jähriger Münchner aus, weil er mit der Leistung des 13-jährigen Schiedsrichters nicht einverstanden war. Der Fall landete vor dem Amtsgericht.

Am 11. Februar trat die U13-Mannschaft des MTV München gegen den TSV Vaterstetten an. Wie üblich sei ein 13-jähriger Spieler eines anderen Vereins Schiedsrichter gewesen, berichtet der Mühldorfer Anzeiger. Am Spielfeldrand sei ein 51-jähriger Spielervater gestanden, der sich lautstark über die Leistung des jungen Schiris beklagt haben soll - so lange bis er auf die Tribüne geschickt wurde. 

Laut einem Zeugen sei er erst dort "richtig aggressiv" geworden, habe den jungen Unparteiischen angebrüllt. Als sich ein 45-jähriger Vaterstettener einmischte, habe er diesen letztlich mit den Worten "Geh doch aufs Klo und hol dir einen runter", abgefertigt. Während der 45-Jährige deswegen die Polizei rief, sei der Angeklagte verschwunden, so erstattete er Anzeige.

Am Ende der Verhandlung stand eine sportlich faire Lösung: Der Angeklagte entschuldigte sich, die Beteiligten gaben sich die Hand, das Verfahren wurde eingestellt, so der Mühldorfer Anzeiger abschließend.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie auf OVB Online oder in Ihrem Mühldorfer Anzeiger.

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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