Bad Reichenhaller wird seit über vier Jahren vermisst

Schwester verzweifelt: "Andreas, bitte melde dich!" 

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Seit dem 15. November 2012 gilt Andreas Specht als vermisst.
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Bad Reichenhall - Seit 15. November 2012 gilt Andreas Specht aus Bad Reichenhall als vermisst. Nun meldete sich seine Schwester bei unserer Redaktion. Sie möchte, dass das Foto ihres verschollenen Bruders noch einmal um die Welt geht. 

Im November 2012 veröffentlichte die Polizei eine Öffentlichkeitsfahndung nach dem damals 18-jährigen Andreas Specht aus Bad Reichenhall. In der Pressemeldung hieß es damals: "Zuletzt wurde der 18-Jährige am Donnerstag, den 15. November 2012, gegen 8 Uhr gesehen. Der junge Mann hat sein persönliches Umfeld aus bisher unbekannten Gründen verlassen und ist auch nicht mehr zur Arbeit erschienen. Angehörige, Freunde und Bekannte konnten bisher keinen Hinweis auf seinen derzeitigen Aufenthaltsort finden. Andreas Specht ist 183 cm groß und schlank. Er hat kurze braune Haare und blaue Augen."

Mit diesem Foto wurde im November 2012 nach dem Vermissten Andreas Specht gefahndet. 

Auf Nachfrage teilte die Polizei im Jahr 2012 mit, dass der Gesuchte weder Handy noch Gepäck bei sich hatte. Angehörige in anderen Regionen oder Bundesländern, zu denen Andreas Specht möglicherweise hingefahren sein könnte, gebe es nicht. Seither fehlt von dem damals 18-Jährigen jede Spur

"Abgeschlossen ist die Vermisstensuche nicht!"

Vor einiger Zeit meldete sich nun seine Schwester Leonie bei unserer Redaktion. "Ich weiß, viele werden nach so vielen Jahren nicht wieder gefunden, aber ich will die Hoffnung nicht aufgeben", so Leonie im Gespräch mit BGLand24.de. "Ich will, dass sein Bild und seine Personenbeschreibung noch einmal um die Welt geht und er vielleicht dadurch gefunden wird". 

Wie Andreas Guske, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, jetzt auf Nachfrage von BGLand24.de mitteilte, sei damals über mehrere Wochen mehr oder weniger konkreten Hinweisen nachgegangen worden. So wurden beispielsweise Überprüfungen in Salzburg in der Nähe einer dortigen Bäckerei vorgenommen, wie auch bei einer Hütte in Bischofswiesen oder auch Örtlichkeiten bei Pfaffenhofen. "Abgeschlossen ist die Vermisstensache nicht, schließlich gilt Herr Specht immer noch als abgängig", so Guske weiter.

Laut seiner Schwester gab es damals keinerlei Anzeichen auf ein geplantes Verschwinden. Deswegen appelliert sie an ihren Bruder: "Andreas, wir vermissen dich so sehr. Egal was passiert ist, wir sind dir nicht sauer, wir würden einfach nur gerne ein Lebenszeichen von dir bekommen. Bitte melde dich bei deiner Familie!"

Quelle: BGland24.de

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