Münchner Polizei am Samstag gefordert

Angebliche Hausbesetzung und Drohung mit Explosion durch Verwirrten 

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München - Am Samstagvormittag war die Polizei der Landeshauptstadt bei zwei Einsätzen besonders geforsde

Am Samstag, gegen 8 Uhr, konnte in Erfahrung gebracht werden, dass ein Anwesen in der Holzapfelstraße im Westend durch Unbekannte besetzt worden sei. Das Anwesen wurde durch Polizeikräfte umgehend aufgesucht. Es konnte festgestellt werden, dass an der Fassade entsprechende Transparente angebracht wurden. 

Das Mehrfamilienhaus wird derzeit saniert und ist eine Baustelle. Bei der darauffolgenden Absuche des Gebäudes konnten keine Personen festgestellt werden. Durch das zuständige Fachkommissariat wurden mittlerweile die Ermittlungen wegen der im Raum stehenden Straftaten aufgenommen.

Am selben Abend wurde eine Spontanversammlung im Themenzusammenhang mit der angeblichen Besetzung des Hauses angemeldet. Diese verlief im Zeitraum von 20.30 Uhr bis 23 Uhr mit 50 Teilnehmern ohne Zwischenfälle.

Verwirrter droht Explosion an und wird eingewiesen – Untergiesing

Am Samstag, gegen 11.50 Uhr, nahmen Anwohner eines Anwesens in der Schönstraße lautes Geschrei aus einer Wohnung wahr. Sie teilten den eintreffenden Polizeibeamten mit, dass der Wohnungsinhaber ankündigte, eine Gasexplosion herbeizuführen.

Den eintreffenden Polizeibeamten wurde durch den Wohnungsinhaber zunächst nicht geöffnet. Da die Drohung ernst zu nehmen war, wurde das Anwesen zusammen mit der Feuerwehr geräumt. Kurz vor Abschluss der Räumungsmaßnahmen zeigte sich der Wohnungsinhaber am Fenster seiner Wohnung und konnte davon überzeugt werden, die Wohnungstür zu öffnen.

Im Anschluss daran konnte er schließlich überwältigt werden. Aufgrund der offensichtlich vorliegenden psychischen Erkrankungen wurde er zur weiteren Behandlung in eine Fachklinik eingewiesen. Im Anschluss konnten die Hausbewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. 

Pressemeldung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © dpa

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