Urteil vor dem Traunsteiner Landgericht

Anlegerin schlecht beraten? Urteil gegen Rosenheimer VR-Bank 

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Traunstein/Rosenheim - Das Traunsteiner Landgericht hat in einem Zivilprozess gegen die VR-Bank Rosenheim-Chiemsee eG entschieden. Laut Klägerin soll das Geldinstitut sie bei einer Anlage schlecht beraten haben. Doch das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. 

Konkret geht es in dem Fall darum, dass das Geldinstitut einer Kundin empfohlen haben soll, sich an der MS "Spica"-Schifffahrtsgesellschaft via eines Fonds zu beteiligen, so pnp.de in ihrer aktuellen Ausgabe. Die Klägerin habe demnach einen Betrag von 31.500 Euro investiert, jedoch - aufgrund eines frühzeitig schlechten Verlaufs - ihr angelegtes Kapital verloren.

Das Traunsteiner Landgericht entschied in seinem Urteil gegen die Rosenheimer Bank und verurteilte das Institut auf Rückzahlung der Beteiligungssumme, sowie der entstehenden Kosten für die Rückübertragung der Beteiligung sowie die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, so pnp.de weiter.

"Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig." Dies betont Martin Klampfleitner, Pressesprecher der VR-Bank im Gespräch mit chiemgau24.de. Da die Bank Revision einlegen wird, muss dann das Oberlandesgericht in München erneut über den Fall entscheiden. Der Pressesprecher ist überzeugt: "Wir sehen gute Chancen, dass das Urteil dann anders ausfallen wird."

mh

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / Peter Kneffel

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