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Auch Kinder mit Pfeil und Bogen attackiert

„Eiskalter Mord“ in Bayern: Mann (55) erschießt Nachbarn aus Auto heraus

Einsatzkräfte, darunter SEK-Beamte, stehen nach einem Tötungsdelikt in Weiltingen im Landkreis Ansbach. Ein Mann hatte aus einem Auto einen anderen Mann erschossen.
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Einsatzkräfte, darunter SEK-Beamte, stehen nach einem Tötungsdelikt in Weiltingen im Landkreis Ansbach. Ein Mann hatte aus einem Auto einen anderen Mann erschossen.

Am Montagvormittag (10. Oktober) ereignete sich in Weiltingen in der Metropolregion Nürnberg ein Gewaltverbrechen, bei dem ein 33-jähriger Mann getötet wurde. Ein dringend Tatverdächtiger wurde mittlerweile tot aufgefunden. Was war passiert?

Update, Dienstag (11. Oktober) - 9.05 Uhr - Suche nach Motiv geht weiter

Nach den tödlichen Schüssen auf einen 33-Jährigen vor seinem Haus in Mittelfranken suchen die Ermittler weiterhin nach dem Motiv des Täters. Die Polizei hatte diesen später leblos in seinem Auto gefunden. Die Bild-Zeitung spricht von einem „eiskalten Nachbarschaftsmord.“

Und tatsächlich ist ein Nachbarschaftsstreit zwischen den beiden Männern nicht auszuschließen, da diese in unmittelbarer Nähe zueinander in Weiltingen (Landkreis Ansbach) gewohnt hätten, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag ausführte. Ob dies aber wirklich das Motiv gewesen sein könnte, könne sie stand jetzt nicht sagen.

Laut dem Bild-Bericht hatte der Täter häufiger Streit mit seinen Nachbarn. Einmal habe er Kinder demnach mit Pfeil und Bogen attackiert, auch Mord-Drohungen waren keine Seltenheit.

Der 55-Jährige war nach Angaben der Polizei am Montag mit seinem Transporter zum Anwesen des Opfers am Ortsrand gefahren und feuerte daraus auf den 33-Jährigen. Danach flüchtete er. Zahlreiche Einsatzkräfte und ein Hubschrauber suchten nach dem Verdächtigen. Zwei Stunden später fanden sie den Transporter mit dem Toten in einem Waldstück. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte er sich selbst getötet.

Erstmeldung - Bewaffneter erschießt Mann (33) am Fahrbahnrand – und flüchtet

Weiltingen (Landkreis Ansbach) – Zunächst war bekannt geworden, dass ein bewaffneter Täter in Weiltingen bei Ansbach nach Darstellung der Polizei einen Mann erschossen habe. Der Bewaffnete sei im Anschluss mit einem schwarzen Transporter vom Typ Ford Transit geflüchtet, sagte ein Polizeisprecher in Nürnberg.

Nach ihm wurde im weiteren Verlauf gefahndet. Offenbar handele sich um eine Beziehungstat, weil der Täter nach ersten Erkenntnissen nicht wahllos geschossen habe. Informationen zum Hintergrund des Verbrechens wollte der Polizeisprecher zunächst nicht preisgeben.

Tatverdächtiger tot aufgefunden – Polizei nennt weitere Details

Bereits gegen 10.45 Uhr soll eine männliche Person in der Frankenhofener Straße aus einem Fahrzeug heraus Schüsse auf einen Mann am Fahrbahnrand abgegeben und diesen tödlich verletzt haben. Wie bereits aus den Erstinformationen zu entnehmen war, flüchtete der Tatverdächtige anschließend in einem schwarzen Ford Transit. Neu bekannt wurde, dass es sich um ein Fahrzeug mit auswärtigem Kennzeichen handele.

Sofort eingeleitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen sollen schließlich gegen 12.45 Uhr zur Lokalisierung des gesuchten Autos durch den Polizeihubschrauber führen. In einem Waldstück, wenige Kilometer vom Tatort entfernt. Am Fahrersitz fanden Beamte des Spezialeinsatzkommandos eine männliche Person, „die sich offensichtlich das Leben genommen hat“, heißt es in der später herausgesandten Pressemeldung des Polizeipräsidiums Mittelfranken.

Derzeit führe die Kriminalpolizei am Tatort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen sowie Befragungen durch. Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei Ansbach gehen aber die Beamten derzeit davon aus, dass Tatverdächtiger und Opfer sich kannten.

dpa/Polizeipräsidium Mittelfranken/mck

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