Tränen am Notruf

Bub (11) ruft bayerische Polizei: "Manchmal braucht die Seele einfach etwas Schokolade!"

Ansbach - Helfen kann manchmal so einfach sein. Weil ein elfjähriger Bub sich einsam fühlte, rief er kurzerhand die Polizei. Die Beamten reagierten einfühlsam und konnten den Jungen mit einem Nutellabrot beruhigen.

In Zeiten von Corona beherrschen Negativschlagzeilen die Zeitungen dieser Welt. Der ganze Globus ist verängstigt und das Leid ist groß. Dennoch zeigen viele Menschen sich engagiert und helfen den Armen und Schwachen. Dass Helfen ganz einfach sein kann, bewies am vergangen Mittwoch, 25. März, die Polizei in Mittelfranken. 


Denn im Raum Ansbach kam es zu einem Einsatz der besonderen Art. Weil er sich ohne seine Eltern ganz allein zu Hause einsam fühlte, rief ein elfjähriger Bub den Polizeinotruf. Als er der Mitarbeiterin der Notrufzentrale seine missliche Lage erklärte, sei der Junge sogar in Tränen ausgebrochen, schreibt die Polizei auf Facebook.

Die freundliche Kollegin am Telefon konnte dem Jungen mit großem Herz und viel Feingefühl etwas Angst nehmen und beruhigen. Doch das war noch nicht alles. Eine sich in der Nähe befindliche Streifenbesatzung machte sich zum Haus des kleinen Jungen auf und statte dem Elfjährigen einen Besuch ab. 


Die Beamten vor Ort stellten fest, dass er wohlauf war und konnten ihn mit einem leckeren Nutellabrot "wieder ein Lächeln auf die Lippen zaubern." 

"Kurz darauf kehrte auch die Mutter zurück und somit war für unseren kleinen Mann die Welt wieder in Ordnung", schließt die Polizei ihren Bericht mit dem Aktenzeichen: "Manchmal braucht die Seele einfach etwas Schokolade!"

#wirbleibenzuhause ist nicht immer einfach, aber in der aktuellen Situation dringend notwendig. Allerdings kommen wir zu der Erkenntnis, dass wir uns auf unsere Freunde und Helfer verlassen können.   

Rubriklistenbild: © picture alliance / Daniel Karman

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