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Täter hielt ein Käppi für eine Kippa

Antisemitischer Angriff in München: Schläger (44) muss vor Gericht

Nach dem antisemitischen Angriff auf einen 33-jährigen Berliner an der Münchner Frauenkirche muss sich der mutmaßliche Täter vor Gericht verantworten.

München - Dem Mann werden vorsätzliche Körperverletzung und Beleidigung vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft München am Donnerstag mitteilte. Wann der Prozess beginnt, ist noch unklar.

Der 44-Jährige aus dem Landkreis Starnberg hatte im Mai dem 33-Jährigen unvermittelt mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Nach Polizeiangaben war der Mann weder jüdischen Glaubens noch trug er eine Kippa.

Der „Bild“ sagte der Mann: „Für einen antisemitischen Angriff reichte es wohl, dass er mein Käppi für eine Kippa hielt. Das war echt heftig – dass man Antisemitismus im Alltag so mitbekommt.“ Der Berliner trug eine blutende Wunde an der Lippe davon und ging zu Boden.

Die Anklage war laut Staatsanwaltschaft bereits Mitte Juni erhoben worden. Der Beschuldigte ist polizeibekannt: Erst wenige Monate vorher war er wegen des Verwendens Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen bestraft worden.

dpa/red.

Rubriklistenbild: © Christian Charisius / dpa

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