Tragisches Unglück im Landkreis Ebersberg

Unfall-Tod: Rollerfahrer wird von Audi erfasst - keine Spur vom Verursacher

+
Der 35-jährige Rollerfahrer verstarb trotz Reanimation noch an der Unfallstelle.

Anzing - Ein Autofahrer erfasste im August des vergangen Jahres einen Rollerfahrer, der noch an der Unfallstelle verstarb. Der Unfallverursacher flüchtet. Auch nach fünf Monaten fehlt von ihm jede Spur.

Am 25. August des vergangene Jahres prallten gegen 21.20 Uhr ein Auto und ein Roller auf der St2081 in Anzing zusammen. Der Autofahrer ließ den 35-jährigen Rollerfahrer einfach liegen und flüchtete. Zwar rief ein anderer Verkehrsteilnehmer noch den Notruf, doch trotz sofort eingeleiteter Reanimation verstarb der 35-Jährige an der Unfallstelle. Dort erinnert ein Kreuz an den tragischen Unfall.


Tödlicher Rollerunfall zwischen Anzing und Frotzhofen

 © Thomas Gaulke
 © Thomas Gaulke
 © Thomas Gaulke
 © Thomas Gaulke
 © Thomas Gaulke
 © Thomas Gaulke
 © Thomas Gaulke
 © Thomas Gaulke
 © Thomas Gaulke

Doch auch fünf Monate nach dem tödlichen Unfall wissen die Ermittler nicht, wo sich der Unfallfahrer aufhält, wie unser Partnerportal merkur.de berichtet. Da noch Teile der Beleuchtungsverglasung und des Kühlers vom Unfallauto auf der Straße lagen, gingen die Ermittler von einem grauen Audi 100 aus. Außerdem wurde ein Münchner Kennzeichen am Unfallort gefunden, wodurch der Polizei die Adresse des Halters bekannt war. 


Am nächsten Tag ging ein Hinweis bei der Polizei ein. Ein stark beschädigtes Auto stand auf einem Parkplatz in Schwaberwegen in der Gemeinde Forstinning. Bei dem Audi A6, vermutlich das Auto des Unfallverursachers, fehlte das Kennzeichen und es war vorne rechts erheblich beschädigt. Doch dort konnte niemand angetroffen werden. Ob der Halter des Fahrzeugs auch der Fahrer war, weiß die Polizei nicht. DieBeamten teilen nicht mit, ob der Halter geflohen ist.

Diesen Audi A6 fanden die Ermittler auf einem Parkplatz in Schwaberwegen in der Gemeinde Forstinnng.

Warum noch keine größere Fahndung eingeleitet wurde, begründet die Polizei mit einem fehlenden Gutachten vom Landeskriminalamt. "Ein paar Strohhälmchen haben wir noch“, teilt die Polizei Poing gegenüber merkur.de mit. Genauere Informationen werden aber aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt gegeben.

ma

Kommentare