Trostberger wegen Attacke auf Flüchtlinge verurteilt

"Deine Mutter gefickt" und mit der Faust nachgesetzt

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Traunstein - Zuerst beleidigten und bespuckten sie zwei syrische Flüchtlinge, dann wurde auch noch zugeschlagen: Zwei Trostberger wurden deshalb nun verurteilt - einer der beiden muss ins Gefängnis.

"Ich war gestern bei Deiner Mutter daheim und habe sie gefickt", bekamen zwei junge syrische Asylbewerber im Linienbus in Traunstein von den Angeklagten zu hören. Kaum verließ der RVO-Bus gegen 12.30 Uhr am 13. Oktober 2016 den Traunsteiner Bahnhof provozierten die zwei Trostberger Angeklagten die Asylbewerber. Einer der Angeklagten spuckte einen Syrer dann auch noch zwei Mal an

Das Ganze endete darin, dass der Hauptangeklagte, ein 32-jähriger, gebürtiger Sachse, einem der Asylbewerber mit der Faust ins Gesicht schlug - eine blutende Platzwunde an der Lippe war das Ergebnis. Wie die Polizei nach der Tat mitteilte präsentierte einer der beiden Angeklagten im Bus auch ein tätowiertes Hakenkreuz auf seinem Oberarm. Nach der Attacke wurden die Trostberger vom Busfahrer auf die Straße gesetzt, beide waren betrunken. 

Das Amtsgericht Traunstein befand die beiden vorbestraften Männer am Dienstag für schuldig: Der 32-Jährige wurde wegen Beleidigung und Körperverletzung zu einer Haftstrafe von acht Monaten verurteilt, sein 28-jähriger Komplize wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von insgesamt 1350 Euro.

xe

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © Peter Steffen/dpa

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