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Schwarzes Wochenende in Bayern

Auf schnee- und eisglatten Straßen: Unfälle fordern drei Tote und zahlreiche Schwerverletzte

Mehrere Unfälle ereigneten sich im dichten Schneetreiben.
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Mehrere Unfälle ereigneten sich im dichten Schneetreiben.

Der Winter hat am Wochenende Einzug in Bayern gehalten. In dichtem Schneetreiben und auf eisglatten Straßen ereigneten sich im Freistaat zahlreiche Unfälle, aber auch unabhängig des Wintereinbruchs krachte es teils heftig:

Es war einmal mehr ein schwarzes Wochenende auf Bayerns Straßen. Insgesamt drei Autofahrer starben bei schlimmen Unfällen. Es gab außerdem mehrere Schwerverletzte. 

Verkehrsunfall auf B20: Ein Toter und zwei Schwerverletzte

Bei einem Zusammenprall mit einem entgegenkommenden Auto auf der Bundesstraße 20 in Straubing ist am Sonntag ein 61-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Er starb noch am Unfallort. Seine 27-jährige Beifahrerin wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert, ebenso wie der 43-jährige Fahrer des anderen Fahrzeugs. An beiden Autos entstand Totalschaden, wie die Polizei weiter mitteilte. Die genaue Unfallursache war zunächst unbekannt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die B20 war etwa zweieinhalb Stunden gesperrt.

Fahrradfahrerin in München von Straßenbahn erfasst

Eine 49-jährige Radlerin ist von einer Münchner Trambahn erfasst und schwer verletzt worden. Die Frau habe am Samstag eine Straße überquert und dabei wohl die Bahn übersehen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Trotz mehrerer Warnsignale und schneller Bremsung der Straßenbahn kam es zum Zusammenstoß. Die 49-Jährige kam in ein Krankenhaus. Weder Passagiere noch der Fahrer wurden verletzt.

Ein Toter bei schwerem Verkehrsunfall bei Lindau

Bei einem schweren Verkehrsunfall im Landkreis Lindau am Bodensee ist am Sonntag ein 24 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit sei der 24-Jährige mit seinem Wagen nach einer engen Rechtskurve ins Schleudern geraten und mit einem Kleinbus zusammengestoßen, wie die Polizei in Lindau am Abend mitteilte. Der 26 Jahre alte Fahrer hatte noch versucht auszuweichen, konnte jedoch einen Zusammenstoß nicht verhindern. In dem Wagen befanden sich laut Polizei zwei Personen, die beide leicht verletzt wurden. Der 24-Jährige war allein in seinem Pkw und starb noch an der Unfallstelle.

Zwei Autos stehen nach einem Unfall auf glatter Fahrbahn auf der Straße. Bei dem schweren Verkehrsunfall im Landkreis Lindau am Bodensee ist am Sonntag ein 24 Jahre alter Mann ums Leben gekommen.

Ob mögliche Glätte zum Unfallzeitpunkt mit zu dem Unfall geführt hat, müsse durch die Unfallermittlungen geklärt werden, so die Polizei. Die Unfallstelle auf der Kreisstraße LI 6 bei Weißensberg in Richtung Oberreitnau liegt an einem Bach. An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Autofahrer fährt in München bei Rot und verletzt Radler schwer

Ein Autofahrer ist über eine rote Ampel gefahren und hat dabei in München einen Radfahrer schwer verletzt. Der 28-jährige Autofahrer habe sich am grünen Licht für Linksabbieger orientiert, teilte die Polizei am Sonntag mit. In dem Moment, in dem er losfuhr, überquerte der 29-jährige Radler die Straße - für ihn bei Grün. Er fiel durch den Zusammenprall auf den Boden und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Zwei Schwerverletzte nach Unfall auf glatter Straße bei Tutzing

Bei einem Unfall auf glatter Straße im oberbayerischen Landkreis Starnberg sind fünf Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Ein 21-Jähriger kam am Sonntag bei winterlichen Verhältnissen in der Nähe von Tutzing in einer Kurve ins Bankett und anschließend in den Gegenverkehr, teilte die Polizei mit. Ein entgegenkommender Wagen mit drei Insassen prallte frontal in das schleudernde Auto des jungen Mannes.

Sowohl der Beifahrer des 21-Jährigen als auch ein Beifahrer im anderen Fahrzeug wurden schwer verletzt. Beide wurden mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Auch die anderen Unfallbeteiligten kamen mit Verletzungen in Kliniken.

Beim Unfallverursacher prüft die Polizei, ob er Alkohol getrunken hatte. Es sei dazu bei ihm Blut abgenommen worden, berichtete ein Polizeisprecher. Gegen den jungen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Audi überschlägt sich bei Berchtesgaden und stürzt mehrere Meter in die Tiefe

Am späten Samstagabend gegen 22.30 Uhr musste die Feuerwehr aus Berchtesgaden zu einem schweren Verkehrsunfall ausrücken. Auf der B319, der Obersalzbergstraße, kam ein Autofahrer mit seinem Audi von der Straße ab. Als Grund dafür lassen sich wohl die Witterungsverhältnisse ausmachen. 

Der Mann aus Salzburg kam mit seinem Wagen ohne weitere Fremdeinwirkung auf schneeglatter Straße nach links von der Fahrbahn ab, durchbrach eine Mauer und stürzte anschließend mit einem Überschlag drei Meter tief in ein Bachbett.

Von Wintereinbruch im Kreis Ebersberg überrascht

Im Landkreis Ebersberg seien viele Autofahrer vom „plötzlichen Wintereinbruch im Dezember überrascht“ gewesen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Demnach richtete ein 52-Jähriger in Oberpframmern eine „Spur der Verwüstung“ an. Zunächst kam er am Samstagmorgen von der Straße ab und „fällte“ anschließend mit seinem Auto einen Telefonmast. Nachdem er noch durch einen Zaun fuhr, prallte sein Wagen gegen eine Garage. Glück im Unglück: Der Mann blieb unverletzt.

Zwei zeitgleiche Unfälle legen Verkehr auf A8 lahm

Auf schneeglatter Fahrbahn haben sich am Samstagabend auf der A8 bei Siegsdorf zwei Unfälle gleichzeitig ereignet. Ein slowakischer Kleintransporter, besetzt mit acht Personen, kam aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Autobahn ab und krachte in die dortige Böschung. Bei dem Unfall wurde ein Insasse, welcher mutmaßlich nicht ordnungsgemäß angeschnallt war, durch den Aufprall mittelschwer verletzt und musste durch das BRK in das Krankenhaus Traunstein verbracht werden. Den restlichen Insassen passierte glücklicherweise nichts.

Gleichzeitig zum ersten Unfall ereignete sich auf der Gegenfahrbahn Richtung München ein weiterer Unfall. Ein 21-jähriger Bad Aiblinger befuhr mit seinem BMW die A8 in Fahrtrichtung München und kam ebenfalls aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei Schneefahrbahn ins Schlingern. Das Fahrzeug schleuderte über die rechte Fahrspur, drehte sich und prallte mit der linken Front in die Mittelschutzplanke. Alle Insassen des Pkw blieben unverletzt.

75-Jährige stirbt nach Zusammenstoß im Gegenverkehr bei Bamberg

Nach einem Frontalzusammenstoß von zwei Autos bei Hirschaid (Landkreis Bamberg) ist eine Frau im Krankenhaus gestorben. Die 75-Jährige geriet am frühen Sonntagabend vor einem Kreisverkehr in den Gegenverkehr, wie die Polizei mitteilte. Dort krachte ihr Wagen in ein entgegenkommendes Auto. Die Frau wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von Rettungskräften befreit werden. Sie erlag ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus. Die 64-jährige Fahrerin des anderen Autos wurde leicht verletzt.

Warum die Fahrerin auf die Gegenspur geriet, war zunächst unklar. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft unterstützt eine Sachverständige die Polizei bei den Ermittlungen.

Drei Schwerverletzte bei Unfall auf A3

Bei einem Verkehrsunfall auf der A3 in Unterfranken sind vier Menschen verletzt worden, drei von ihnen schwer. Zwei Autos stießen laut ersten Erkenntnissen am Sonntagabend bei Bessenbach (Landkreis Aschaffenburg) zusammen, wie ein Polizeisprecher am frühen Montagmorgen mitteilte. Ein Kleinbus fuhr auf und kippte zur Seite. Der 25-jährige Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Eines der Autos überschlug sich durch den Aufprall, ein 60-Jähriger und eine 58-Jährige wurden darin schwer verletzt. Eine 22-Jährige Frau im anderen Auto verletzte sich leicht.

Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Die Autobahn musste bis etwa 0.30 Uhr zwischen Weibersbrunn und Bessenbach-Waldaschaff in Richtung Frankfurt voll gesperrt werden.

mh/dpa

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