Blutspur in Fuggerei: Überraschende Wende

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Die Polizei geht nun nicht mehr von einem Gewaltverbrechen aus.

Augsburg - Überraschende Wende im Fall der mysteriösen Blutspur in der Augsburger Fuggerei: Die Polizei geht nun nicht mehr von einem massiven Gewaltverbrechen aus.

Vor eineinhalb Wochen wollten Zeugen nach Polizeiangaben gesehen haben, wie ein Mann in derSozialsiedlung eine junge Frau zusammenschlug. Ihr Körper soll leblos gewirkt haben.

Die Polizei fand Blutspuren. Die weiteren Ermittlungen hätten aber ergeben, „dass diese Wahrnehmung wohl etwas überzogen war“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Die Zeugen seien erneut befragt worden und hätten ihre Aussagen relativiert.

Nun sehe die Sachlage anders aus: Die Frau sei ansprechbar gewesen, habe jede Hilfe abgelehnt und insgesamt wohlauf gewirkt. Nach wie vor ist unbekannt, wer die Frau und ihr Begleiter sind.

Im Raum stehe aber nach wie vor der Verdacht auf Körperverletzung.

dpa

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