Autofrei und modern

Augsburg: "Neuer Kö" wird wiedereröffnet

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Die Bauzäune sind ab Sonntag weg: Der neue Königsplatz wird am 15. Dezember wiedereröffnet.

Augsburg - Nach rund zwei Jahren Baustelle haben die Augsburger ihren Königsplatz wieder. Autofrei, dafür mit Park und Pavillion kommt der "neue Kö" in moderner Gestalt daher.

Nach fast zweijähriger Bauzeit wird an diesem Sonntag der Augsburger Königsplatz mit einem großen Fest für die Bürger wiedereröffnet. Der „neue Kö“ ist nicht nur ein zentraler Platz von Augsburg, sondern auch der Verkehrsknotenpunkt für Straßenbahnen und Busse. Künftig sollen pro Tag 1800 Mal Straßenbahnen und 450 Mal Busse den Königsplatz anfahren. Etwa 110 000 Fahrgäste nutzten in der Vergangenheit täglich den „Kö“.

Vom öffentlichen Nahverkehr abgesehen ist der Platz nun autofrei. Vor drei Jahren war eine Bürgerinitiative bei einem Bürgerentscheid mit dem Vorschlag gescheitert, den Königsplatz für den Individualverkehr zu untertunneln.

30 Millionen für den Umbau

Der Umbau fand im Rahmen des „Projekts Augsburg City“ statt, bei dem für etwa eine viertel Milliarde Euro große Teile der Innenstadt umgebaut werden. Der Bau des Verkehrsknotens am Königsplatz hat nach Angaben der Stadt etwa 30 Millionen Euro gekostet, weitere 14 Millionen hat die Kommune für einen Park und andere ergänzende Projekte am „Kö“ ausgegeben.

Zentrales Gebäude am Königsplatz ist ein neuer Pavillon, der den wartenden Fahrgästen als Wetterschutz dienen soll und in den zudem Geschäfte einziehen. „Moderne Formen, Transparenz, innovative Beleuchtung und ein weit ausladendes Dach machen das Umsteigedreieck jetzt zu einer neuen städtebaulichen Dominante im Herzen der Stadt“, erklärten die Verantwortlichen.

Größtes Einzelprojekt bei der Neugestaltung des Augsburger Zentrums ist der Umbau des Areals rund um den Hauptbahnhof. Dort werden bis zum Jahr 2019 etwa 100 Millionen Euro investiert. Dafür werden unter anderem die Bahngleise für eine Straßenbahnlinie untertunnelt. So sollen die Reisenden künftig direkt vom Bahnsteig in die Trams umsteigen können.

dpa

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