Prozess in Augsburg

Polizistenmord: Beamte schildern Tatnacht

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Der Angeklagte Raimund M. mit Verteidiger im Gerichtssaal

Augsburg - Im zweiten Prozess um die Ermordung des Polizisten Mathias Vieth haben am Donnerstag Streifenbeamte die dramatischen Ereignisse der Tatnacht geschildert.

Zu Beginn der Beweisaufnahme sagten die Polizisten aus, die als erste nach der wilden Schießerei an den Tatort im Augsburger Stadtwald gekommen waren. Der 41-jährige Vieth habe da bereits tot am Boden gelegen, sagten sie. Vieth habe seine „bis zur letzten Patrone“ leergeschossene Dienstwaffe noch in der Hand gehabt.

Der 61-jährige Angeklagte Raimund M. erklärte im Prozess vor dem Landgericht Augsburg, er werde sich nicht äußern. Er soll Vieth mit seinem 59 Jahre alten Bruder nach einer Verfolgungsjagd umgebracht haben. Eine weitere Beamtin war schwer verletzt worden. Der Bruder ist bereits wegen Mordes zu lebenslanger Haft und Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Das Verfahren gegen Raimund M. war wegen dessen Parkinson-Erkrankung abgetrennt und abgebrochen worden.

dpa

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