Flip-Flops oder Gummistiefel?

Landkreis - Was bringt das Wetter? Bleibt es so schön und vor allem so warm, oder müssen wir mit niedrigeren Temperaturen und schlechterer Witterung rechnen? **Mit aktuellem Wetterbericht**

Nachdem am letzten Wochenende schon die ersten Sommertage in Deutschland, mit einer Höchsttemperatur von 25 Grad und mehr aufgetreten sind, kommen an den letzten drei Apriltagen in vielen Regionen noch einige Sommertage dazu.

Am Mittwoch werden die 25 Grad zunächst noch zaghaft im Westen und Südwesten anvisiert. Die Nacht zum Donnerstag wird bereits im Norden und Westen deutlich milder als zuletzt. Die Tiefstwerte sinken dort verbreitet nicht unter 10 Grad. Abgesehen von den küstennahen Gebieten wird es am Donnerstag in den Niederungen verbreitet einen Sommertag geben. 

Der deutsche Wärmerekord für April wird aber wohl nicht gebrochen. Hier stehen 32,1 Grad zu Buche, gemessen am 22. April 1968 in Zehdenick (Brandenburg). Die Nacht zum Freitag wird dann für April sehr mild ausfallen. Im Südwesten sollen die Tiefstwerte bei 15 Grad liegen, was auch einer Julinacht gut zu Gesicht stehen würde.

Im Laufe des Freitags wird der in der Überschrift schon angekündigte Wetterwechsel eingeleitet. Die Kaltfront von Tief Siglinde greift dann von Nordwesten her auf Deutschland über. Im Nordwesten wird es daher mit 13 bis 18 Grad bereits deutlich kühler. Ein Sommertag mit Höchsttemperaturen um 25 Grad ist nur noch im Osten von Brandenburg, Sachsen und in Südostbayern zu erwarten.

Auf Sommertage müssen wir in den ersten Maitagen wohl verzichten. Die Vorhersagekarten sind sich einig, dass uns bis in die kommende Woche hinein, unbeständiges und zunehmend kühles Wetter in Haus stehen.

Schon am Sonntag werden die Höchsttemperaturen meist nur noch 13 bis 18 Grad betragen. Ganz im Osten kann es vielleicht nochmals für 20 Grad langen. Anfang nächster Woche soll es am Alpenrand sogar nochmals bis in die Täler schneien. Aber bis dahin ist ja noch etwas hin, zunächst können wir uns über Sommer im April freuen.

Dipl.-Met. Andreas Friedrich

Deutscher Wetterdienst

Vorhersage- und Beratungszentrale

Rubriklistenbild: © dpa

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