Aussichtsturm ist Highlight auf der LGS 

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Waldprinzessin Maria Stuffer üebrreicht Werner Oeckler, städt. Geschäftsführer der LGS, eine von Hand geschnitzte Rose.

Rosenheim - Wer auf der Landesgartenschau hoch hinaus will, sollte auf keinen Fall den Holzturm der Firma Perr verpassen. Knapp 17 Meter hoch ist das Kunstwerk.

Entstanden ist das Kunstwerk, das am Innspitz zwischen Mangfall und Inn steht, mit der Unterstützung des Bayerischer Waldbesitzerverbands e. V..

Nun hat der Verband eine erste Bilanz gezogen und zu einem Pressegespräch eingeladen. Maria Stuffer, die amtierende Bayerische Waldprinzessin, begrüßte Hans Baur, den Geschäftsführer des Verbands, zahlreiche Mitglieder und Pressevertreter am Aussichtssturm. In einem informativen Pressegespräch gaben Maria Stuffer und Geschäftsführer Hans Baur interessante Einblicke in die Tätigkeit des Waldbesitzerverbands.

Auch Werner Oeckler, städtischer Geschäftsführer der Landesgartenschau, zog ein durchwegs positives Resümee und erklärte, dass der Aussichtssturm zu den absoluten Highlights auf der LGS zählt und von den Besuchern bestens angenommen wird.

„Hunderttausende Besucher haben in den letzten fünf Monaten den grandiosen Ausblick auf Kampenwand, Hochries und Wendelstein genossen“, berichtete Oeckler. Auch Geschäftsführer Hans Baur blickte zufrieden auf das Gemeinschaftsprojekt, das ein Zeichen dafür ist, wie gut der Cluster „Wald- und Fortwirtschaft“ zusammenarbeitet. „An so einem überregionalen Großereignis wollten wir uns unbedingt beteiligen. Der Rohstoff Holz kommt ohnehin oft viel zu kurz,“ so der Geschäftsführer aus München. Für Maria Stuffer war es quasi ein Heimspiel, als sie die Waldbesitzer Bayerns in Rosenheim repräsentiert, denn sie kommt vom Samerberg und weiß über das Berufsfeld bestens Bescheid, schließlich bewirtschaften ihre Eltern seit Jahrzehnten 12 Hektar Bergwald im Landkreis Rosenheim. Wirtschaftsmotor für Bayern Denn der Rohstoff Holz ist für unsere Gesellschaft wichtiger, als gedacht.

Hätten Sie gewusst, dass die Forst- und Holzwirtschaft eine der wirtschaftlich bedeutsamsten Branchen in Bayern ist? Somit dient der Wald nicht nur als Naherholungsgebiet sondern ist auch Wirtschaftsmotor für unser Land. Unter diesem Motto fand erst vor wenigen Wochen der „Waldtag Bayern 2010“ statt. Provokativ fragten dort die wichtigsten Wald- und Forstverbände „Allen hilft der Wald! Wer hilft Wald und Forstwirtschaft?“ – genau an diese Problematik hat der Verband nun mit der Veranstaltung auf der Landesgartenschau Rosenheim angeknüpft und exemplarisch das Gemeinschaftsprojekt „Aussichtssturm“ gemäß dem Motto „Forstwirtschaft ist Leben“ vorgestellt. Fast 200 Festmeter (entspricht ungefähr 200 m³) Tannenholz aus der Region wurden dafür verbaut. Ausgewählt wurde die Weißtanne, denn sie eignet sich hervorragend als Konstruktionsholz und wurde bereits für das spektakuläre EXPO-Dach in Hannover verwendet. Zwei Drittel der benötigten Mengen an Tannenholz wurde von den privaten Waldbesitzervereinigungen gestellt, ein Drittel stammt aus dem Bayerischen Staatswald, entsprechend der Flächenverteilung des Waldes in Bayern. 

Pressemeldung Landesgartenschau Rosenheim

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