bei Schwarzbach und Bad Feilnbach

Kontrollen auf der A8: Von der Autobahn hinter Gitter

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Schwarzbach/Bad Feilnbach - Die Bundespolizei hat am Wochenende auf der Autobahn Salzburg – München eine Rumänin und einen Bulgaren festgenommen. Sie hatten ihre Justizschulden von insgesamt über 4.000 Euro bisher nicht beglichen. Beide müssen sich auf einen längeren Gefängnisaufenthalt einstellen.

Am frühen Sonntagmorgen stoppten Bundespolizisten in der Grenzkontrollstelle bei Schwarzbach einen Reisebus. Bei der Überprüfung der Personalien eines Insassen stießen die Beamten auf einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Limburg an der Lahn. Bereits 2012 war der Bulgare wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Verkehr verurteilt worden. Er hatte noch eine Geldstrafe in Höhe von rund 1.600 Euro zu bezahlen, konnte die Summe aber auch dieses Mal nicht aufbringen. Das Gericht sah ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 103 Tagen vor, so dass der 36-Jährige ins Gefängnis nach Bad Reichenhall gebracht wurde.

Für eine 30-Jährige führte der Weg von der Autobahn ebenfalls hinter Gitter. Auf der A8 bei Bad Feilnbach überprüften Bundespolizisten die Fahrerin eines Wagens mit rumänischer Zulassung. Mit Hilfe des Polizeicomputers stellte sich heraus, dass gegen die Frau ein Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung vorlag. Da sie den geforderten Betrag in Höhe von etwa 2.800 Euro inklusive Verfahrenskosten auch bei ihrer Festnahme nicht begleichen konnte, lieferten die Beamten die Rumänin in das Traunsteiner Gefängnis ein. Dort wird sie voraussichtlich die nächsten 90 Tage verbringen müssen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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