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Salafistenprediger Sven Lau muss fünfeineinhalb Jahre in Haft

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Azurblau und wieder teurer: Das Ösi-Pickerl 2015

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Wien - Es darf bzw. muss wieder geklebt werden: Die neue Vignette für Österreichs Autobahnen ist nun erhältlich - und natürlich wieder teurer. Wie viel wir genau berappen müssen:

Nach "limette" im Jahr 2014 werden Pendler, Durchreisende und Österreich-Urlauber im kommenden Jahr eine neue Farbe in ihrer Sammlung an der Windschutzscheibe haben. Das neue Pickerl erscheint in "frischem Azurblau", wie Autobahnbetreiber Asfinag jüngst verkündete - dass der Aufkleber wieder teurer wird, überrascht dagegen wohl weniger.

84,40 Euro muss man als Autofahrer für die Jahresvignette hinlegen, Motorradfahrer haben 33,60 Euro zu zahlen - also 1,70 Euro bzw. 70 Cent mehr als heuer: Eine Preissteigerung um 2,1 Prozent. Die 10-Tages-Vignette für 2015 kostet 8,70, jene für zwei Monate 25,30. Biker zahlen 5 bzw. 12,70 Euro.

Die "Ersatzmaut" ist noch wesentlich teurer

Wer ohne Vignette auf Österreichs Autobahnen unterwegs ist (und erwischt wird), muss mit 120 Euro Strafe rechnen, Motorradfahrer mit 65 Euro - "Ersatzmaut" nennt das die Asfinag. Doppelt so teuer wird's, wenn man beim "Manipulieren" erwischt wird, die Vignette also z.B. nur per Tesafilm anklebt, um sie in verschiedenen Autos hernehmen zu können.

Seit 2007 wird übrigens nicht nur "per Sicht" kontrolliert, sondern auch über mobile Kamerasysteme. Für die Finanzen lohnt sich's: Im Jahr 2012 beispielsweise wurden 142.000 Mautpreller "aufgespürt".

Wer noch das 2014er-Pickerl hat, darf damit noch bis 1. Februar auf den Autobahnen im Nachbarland unterwegs sein. Die Vignette für 2015 berechtigt dagegen auch schon, seit 1. Dezember die Autobahnen zu benutzen.

xe

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