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Menschliches Skelett in Scheune in Bayern: Vermisstenfall von Anfang 90er Jahre?

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Von: Markus Zwigl

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Bauarbeiten in einer Scheune haben am vergangenen Dienstag ein menschliches Skelett zum Vorschein gebracht. Arbeiter fanden im Stadtgebiet von Bad Kissingen die menschlichen Überreste. Ein gewaltsamer Tod, der auch schon mehrere Jahrzehnte zurückliegen könnte, wird weiterhin nicht ausgeschlossen.

Update, 7. Juli - Zusammenhang mit Vermisstenfall von Anfang 90er Jahre

Ein bei Bauarbeiten im unterfränkischen Bad Kissingen gefundenes Skelett lag wohl schon Jahrzehnte dort. „Offenbar wurde der Leichnam bereits vor 30 bis 40 Jahren in der Scheune vergraben“, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Es handelte sich um einen Mann, der im Alter von 60 bis 80 Jahren gestorben sein dürfte.

Die Identität des Toten und die genauen Todesumstände sind auch nach einer rechtsmedizinischen Untersuchung unklar. Deshalb schließen die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Schweinfurt ein Gewaltverbrechen auch weiterhin nicht aus - haben aber keine konkreten Hinweise darauf. Möglicherweise könnte es aber einen Zusammenhang mit einem Vermisstenfall von Anfang der 90er Jahre geben.

Das Skelett war in der vergangenen Woche gefunden worden. Ein Wohnhaus mit der angrenzenden Scheune im Stadtgebiet von Bad Kissingen sei vor wenigen Monaten verkauft worden, hieß es von der Polizei. Bei Umbauarbeiten der neuen Eigentümer sei das Skelett entdeckt worden.

Erstmeldung:

Bad Kissingen - Der Fundort des Skeletts befindet sich im Stadtgebiet. Es handelt sich dabei um ein Anwesen, bestehend aus einem Wohnhaus und einer Scheune, das vor wenigen Monaten veräußert wurde, erklärte das Polizeipräsidium Unterfranken am Freitag.

Bereits am vergangen Dienstag (28. Juni) stießen Arbeiter im Zuge von Bauarbeiten auf das Skelett, das in der Scheune begraben war. Die Zeugen verständigten unverzüglich die Polizei. Die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernahmen in der Folge die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Schweinfurt.

Die menschlichen Überreste wurden mittlerweile geborgen und zur weiteren Begutachtung und Untersuchung dem Institut für Rechtsmedizin überstellt. Ziel sei es, neben der Identität der toten Person auch möglichst zeitnah Erkenntnisse zu den genauen Todesumständen zu erlangen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand könnte der Todeszeitpunkt schon einige Jahrzehnte zurückliegen, so die Vermutungen der Polizei. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Person gewaltsam zu Tode kam. „Die Todesermittlungen werden daher mit Hochdruck und in alle Richtungen geführt.“

mz

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