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Er machte seit 30 Jahren auf den Bahamas Urlaub

Mord im Paradies: Torsten H. (†57) aus Oberbayern von Maskenmann brutal erschossen

Bahamas Mord Torsten Wilhelm H.
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Torsten Wilhelm H. aus Geretsried (Oberbayern) wurde auf den Bahamas Opfer eines Gewaltverbrechens.

Nassau/Geretsried – Mordalarm im Urlaubsparadies: Auf den Bahamas in der Karibik sind zwei Deutsche auf brutale Art und Weise Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Ein Mensch starb, ein weiterer wurde durch Schüsse schwer verletzt

Die Tat passierte bereits am vergangenen Mittwoch (2. November). Die Hintergründe waren zunächst unklar. Das Auswärtige Amt in Berlin hatte am Donnerstag (3. November) zunächst nur bestätigt, dass ein deutscher Staatsangehöriger auf den Bahamas getötet worden sei. Der Mann sei 57 Jahre alt gewesen, sagte eine Sprecherin.

Jetzt sind jedoch neue Details dazu durchgesickert. Demnach handelt es sich bei dem Ermordeten um Torsten Wilhelm H. (†57), der aus Geretsried (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) in Oberbayern stammte. Das geht aus einer Pressemitteilung der örtlichen Polizei hervor. Woher die durch die Schüsse verletzte Person stammte, ist weiterhin nicht bekannt. Der Verletzte war nach einer Erstversorgung zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus in die Inselhauptstadt nach Nassau geflogen worden. Laut Berichten kam H. mit seiner Familie seit über 30 Jahren auf die Insel, um dort Urlaub zu machen.

In dieser Mitteilung bestätigte die örtliche Polizei den Tod des 57-Jährigen.

Maskenmann eröffnet das Feuer

Doch was war überhaupt geschehen? Der Polizei zufolge hatten sich nach ersten Berichten insgesamt drei Männer mit deutscher Staatsbürgerschaft vor ihrer „Sommerresidenz“ an der Johnson Bay auf der dünn besiedelten Andros-Inselkette aufgehalten, als sich ihnen am Mittwochabend (Ortszeit) mindestens ein maskierter Mann mit einer Schusswaffe näherte. Die Opfer hätten versucht, in das Haus zu rennen, hieß es. Der Bewaffnete habe das Feuer eröffnet und sei dann in unbekannte Richtung geflüchtet.

Ich bin schockiert, ich bin wütend und ich trauere“, schrieb der für die Gegend zuständige Parlamentsabgeordnete Leon Lundy auf Facebook. Die betroffene Gemeinde sei klein und eng verbunden, jeder kenne jeden. Nach der brutalen Gewalttat reiste ein Ermittlerteam nach Andros Island, im Südwesten des Inselstaates gelegen, um Spuren zu sichern und Befragungen durchzuführen.

Und diese Arbeit brachte offenbar schon Erfolg: Laut einem Bericht der Bild-Zeitung wurden inzwischen zwei Tatverdächtige festgenommen. Laut Augenzeugen handelt es sich bei einem der Festgenommenen um den 18-jährigen Darren S., der von der Staatsanwaltschaft bereits wegen Mordes und versuchten Mordes angeklagt wurde. Der zweite Festgenommene soll laut dem Bericht Giovanni M. sein, den in der Gegend alle nur als „Ranny“ kannten. Das Motiv für die Tat ist weiterhin unbekannt.

mw

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