Der Freistaat verändert seine Form

Bayern tauscht acht Hektar Land mit Baden-Württemberg

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Knapp acht Hektar unbewohntes und unbebautes Land tauscht der Freistaat Bayern in Zukunft mit Baden-Württemberg.

München - Nach langer Planung und Vorbereitungen der Behörden wird der Freistaat in der Nähe von Würzburg exakt 7,7389 Hektar unterfränkischen Grund und Bodens mit Baden-Württemberg tauschen.

Grund ist die baden-württembergische Flurbereinigung, die den örtlichen Förstern das Leben erleichtern soll: „Durch die Grenzänderungen entstehen neue zukunftsorientierte Bewirtschaftungseinheiten, die wesentlich zur Verbesserung der Forstwirtschaft beitragen“, heißt es in dem Antrag der Staatsregierung, dem der Agrarausschuss des Landtags am Mittwoch zustimmte.

Um eine Schrumpfung Bayerns zu verhindern, erhält die Staatsregierung im Gegenzug mehrere Grundstücke von Baden-Württemberg. Es tauscht auf bayerischer Seite der Markt Bütthard (Kreis Würzburg) mit der baden-württembergischen Gemeinde Wittighausen. Um den Verlust der bayerischen Staatsangehörigkeit muss sich niemand Sorgen machen: Ein Einwohnertausch ist mit der Neuordnung nicht verbunden. Es handelt sich ausschließlich um unbebaute und unbewohnte Grundstücke.

dpa

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