Neue Regelungen

Einkaufstourismus durch Corona-Lockerungen? Schickt uns Eure Leserbriefe

Findet Ihr es sinnvoll, dass in einem Landkreis der Einzelhandel öffnen darf und gegebenenfalls im Nachbarlandkreis alles geschlossen bleibt?
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Findet Ihr es sinnvoll, dass in einem Landkreis der Einzelhandel öffnen darf und gegebenenfalls im Nachbarlandkreis alles geschlossen bleibt? Schickt uns jetzt Eure Leserbriefe.

Seit Montag, 8. März, dürfen Geschäfte in Landkreisen und Städten wieder komplett öffnen, sofern die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stabil bei unter 50 liegt. Doch führt diese Regelung zu einer Art „Einkaufstourismus“? Schildert uns gerne Eure Meinung dazu.

Landkreis - Die Corona-Fallzahlen bzw. 7-Tage-Inzidenzen in den Städten und Kreisen der Region steigen weiter an. Während in der Stadt Rosenheim - dort stieg der Wert von 107,0 auf 111,7 (Quelle/Stand: RKI, 9. März, 0 Uhr) - seit Dienstag, 9. März, 0 Uhr die Corona-Notbremse bereits greift, droht nun auch zwei weiteren Landkreisen die „Notbremse“.

So stieg die Inzidenz im Kreis Mühldorf von 92,3 auf 106,2 und im Landkreis Altötting von 95,1 auf 100,4 (Quelle/Stand: RKI, 9. März, 0 Uhr). Bleibt der Wert in beiden Kreisen jetzt noch zwei weitere Tage hintereinander über der 100er-Marke, gibt es wieder schärfere Corona-Regeln, wie etwa Schulschließungen oder eine nächtliche Ausgangssperre. Auch das Angebot von „Click & Meet“ im Einzelhandel ist dann nicht mehr möglich.

Kommt es nun zu einer Art „Einkaufstourismus“ in der Region?

In Landkreisen und Städten hingegen, in denen die Inzidenz unter 50 liegt, dürfen seit Montag, 8. März, der Einzelhandel, Museen und Zoos unter Auflagen wieder komplett mit Personenbeschränkung öffnen. Der Wert der 7-Tage-Inzidenz liegt im zum Beispiel Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 9. März, 0 Uhr, bei 43,2. Jetzt befürchten viele, dass sich ein Art „Einkaufstourismus“ in Gegenden, mit niedrigen Corona-Fallzahlen entwicklen könnte.

Einkaufstourismus durch Corona-Lockerungen in Bayern? Schickt uns Eure Leserbriefe

Was sagt Ihr zu den neuen Regelungen, die seit Montag, 8. März, in Bayern gelten? Findet Ihr es sinnvoll, dass in einem Landkreis der Einzelhandel öffnen darf und gegebenenfalls im Nachbarlandkreis alles geschlossen bleibt? Würdet Ihr zum Einkaufen in einen Landkreis mit niedriger Inzidenz fahren, um dort Schuhe zu kaufen oder ein Museum zu besuchen? Falls ja, habt Ihr Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus oder ist Euch hier das (Einkaufs-) Erlebnis wichtiger?

Seid Ihr bereits in einen anderen Landkreis gefahren, um dort zu shoppen? Gerne könnt Ihr uns von euren Erfahrungen berichten. OVB24 ist auf Eure Meinungen gespannt. Schickt uns Euren Leserbrief zum Thema per Mail an termine@ovb24.de (Kennwort: „Einkaufstourismus“ im Betreff).

Bitte sendet uns neben Euren Zeilen auch unbedingt Euren Namen und Euren Wohnort - auch ein Foto von Euch könnt Ihr gerne mitschicken. Die Redaktion veröffentlicht Eure Leserbriefe samt kompletten Namen und Wohnort anschließend in einem Artikel.

Anm. der Red.: Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften entsprechend zu kürzen oder die Veröffentlichung gegebenenfalls ohne Angabe von Gründen zu verweigern.

Inzidenzstufen und Notbremse: So funktionieren die neuen Corona-Regeln in der Region

Nach und nach werden seit Montag, 8. März, die strengen Corona-Maßnahmen in Bayern aufgelockert. Mit ihrem neuen Regelwerk will die Staatsregierung die Inzidenzzahlen stets genau im Blick behalten und tagesaktuell reagieren. Bei niedriger Inzidenz sollen Lockerungen kommen - auch eine „Notbremse“ ist vorgesehen.

Die „Notbremse“ greift dann, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in einer Stadt/einem Landkreis drei Tage hintereinander bei 100 oder höher liegt. Wirksam wird die Notbremse immer einen Tag nach entsprechender Bekanntmachung. Wie die neuen Corona-Regeln in der Region funktionieren findet ihr hier (Plus-Artikel).

jg

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