Mehr als 25 Prozent ausländische Staatsangehörige

Erstimmatrikulationen in Bayern steigen 2017 um fünf Prozent

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Bayern - Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, waren im Wintersemester 2017/18 an Bayerns Hochschulen 4,9 Prozent mehr Erstimmatrikulierte als im vorangegangenen Studienjahr. Davon besaßen 25,5 Prozent eine ausländische Staatsbürgerschaft.

Nach aktuellen Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik verzeichneten die Hochschulen in Bayern im Wintersemester 2017/18 mit 388.893 Studierenden ern eut einen Rekordwert. Im Vergleich mit dem vorangegangenen Wintersemester stieg damit deren Zahl um 2,8 Prozent. Im gesamten Studienjahr 2017 (Sommersemester 2017 und Wintersemester 2017/18) betrug die Zahl der Erstimmatrikulationen 77.032 (+4,9 Prozent)

Die Erstsemester des Studienjahres 2017 waren überwiegend deutsche Staatsbürger (57.364 oder 74,5 Prozent). Davon hatten 45.059 (78,5 Prozent) ihre Hochschulzugangsberechtigung in Bayern erworben, 11.252 oder 19,6 Prozent in einem anderen Bundesland und 1.053 im Ausland. Gut ein Viertel (19.668 oder 25,5 Prozent) der Erstimmatrikulierten besaßen eine ausländische Staatsangehörigkeit. Die Mehrheit dieser Studienanfängerinnen und -anfänger brachte ihre Hochschulzugangsberechtigung aus dem Ausland mit (16.821 oder 85,5 Prozent), etwa 11,6 Prozent (2.291) hatten sie in Bayern erworben. 

Die meisten ausländischen Erstimmatrikulierten (13.693) wählten eine Universität für ihr Studium aus, 5.671 von ihnen schrieben sich erstmalig an einer deutschen Fachhochschule ein. An den Kunsthochschulen waren 282 ausändische Studienbeginnende vertreten. Im Studienjahr 2017 ein Studium im Bereich der Ingenieurwissenschaften (6.989) bzw. im Bereich der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (6.085) war bei den ausländischen Ertsimmatrikulierten am beliebtesten.

Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik

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