Wichtige Tipps für einen grünen Daumen

Diese Fehler im Garten können verhängnisvoll sein

Garten (Symbolbild)
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Garten (Symbolbild)

Einen Garten schön anzulegen, ist gar nicht so einfach. Mit diesen Tipps gelingt euch das Gärtnern auch ohne grünen Daumen ganz einfach.

Der Frühling ist da und für viele geht damit die Gartensaison wieder los. Putzen, pflanzen, stutzen, düngen, für Hobbygärtner gibt es jede Menge Fallen, die ihnen den Weg zum kleinen Paradies erschweren können. Viele gängige Fehler kommen ganz überraschen. Worauf Ihr beim Anlegen eines Gartens achten müsst, erfahrt Ihr hier.

Macht einen Plan

Wenn die ersten Sonnenstrahlen rauskommen, wollen viele Hobbygärtner voller Vorfreude loslegen. Dabei sollte aber ein gut durchdachter Plan nicht fehlen. Was möchte man überhaupt alles im Garten haben, soll es einen Teich geben, ein Blumenbeet oder vielleicht einen Kräutergarten? Das muss mit eingeplant werden. Ein maßstabsgetreuer Plan, in den man alles einträgt, das gepflanzt werden soll, kann dabei helfen. Vergesst dabei nicht, wo viel Schatten oder Sonne hinfallen und welche Pflanzen das besonders mögen.

Kalkuliert den Boden mit ein

Zur Planung gehört auch, dass Ihr Euch mit der Bodenbeschaffenheit Ihres Gartens vertraut macht. Schließlich gibt es Pflanzen, die einen humosen Boden einem lehmigen vorziehen oder aber es lieber sandig wollen. Eine Bodenanalyse, die auch den pH-Wert feststellt, kann dabei helfen, euren Pflanzen das richtige Zuhause zu bieten. Je nach Bodenart können Sie dann Maßnahmen zur Bodenverbesserung einleiten oder gezielt mit Düngung nacharbeiten.

Mein schöner Garten“ erklärt, wie man zum Beispiel den Humusgehalt erhöhen kann. Dazu ist vor allem regelmäßiges Mulchen wichtig. „Als Mulch eignen sich im Grunde alle organischen Materialien und Gartenabfälle – vom Herbstlaub über angetrockneten Rasenschnitt und gehäckselte Sträucher bis hin zum klassischen Rindenmulch“, erläutert der Ratgeber.

Achtet auf die Pflanzenauswahl

Bei der Wahl der Pflanzen spielen natürlich die eignen Vorlieben eine Rolle, doch sie sollten nicht ausschließlich ausschlaggebend sein. Wer keinen so grünen Daumen oder wenig Zeit hat und einen besonders pflegeleichten Garten haben möchte, sollte sich zum Beispiel informieren, welche Pflanzen dafür infrage kommen. Zudem ist es zwar schön, wenn im Frühjahr und Sommer viele Blumen blühen, doch auch im Winter sollte der Garten nicht ganz karg sein. Wählen Sie dazu ein paar winterharte Blattschmuckpflanzen aus, damit Ihr Garten auch zur kalten Jahreszeit etwas hergibt.

Wichtig sind auch die Höhenunterschiede zwischen den Pflanzen: Sie sollten so angeordnet sein, dass sie sich nicht gegenseitig verdecken und auch in der Zeit der Blüte ein harmonisches Bild abgeben. Bei Bäumen und Sträuchern sollten Sie unbedingt darauf achten, wie groß diese werden können und ihnen genügend Platz freihalten.

Nicht vergessen: Ein Garten macht Arbeit

Was viele unterschätzen ist, dass nicht nur das Anlegen des Gartens zeitaufwendig ist, sondern auch die Pflege des Gartens viel Zeit und Aufmerksamkeit beansprucht. Darum sollte man sich schon vorher überlegen, wie viel Freizeit man für die Gartenarbeit erübrigen möchte und die Bepflanzung dementsprechend planen.

Auch beim Anlegen des Gartens selbst solltet Ihr Euch nicht übernehmen: Gewächshaus, Gemüsegarten, Rosengarten oder eine geschnittene Hecke sehen zwar sehr hübsch aus, brauchen aber viel Zeit und Know-how. Der spätere Aufwand sollte unbedingt mit eingerechnet werden.

Wege können wichtig sein

Je nachdem, wie groß euer Garten ist, kann es nötig werden, Gartenwege anzulegen. Denn sonst könnt Ihr euch nicht mehr von A nach B bewegen, ohne die mühsam angepflanzten Blumen gleich wieder zu zertreten. Auch das sollte bei der Planung beachtet werden.

Unbequeme Möbel

Klar, die Gartenmöbel sollen was hermachen. Doch wer den Komfort ganz außen vorlässt, wird sich langfristig keinen Gefallen tun. Denn benutzen wollen viele Möbel nur, wenn sie auch gemütlich sind.

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