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Fische, Muscheln, Krebse & Co.: Diese „neuen“ Tierarten erobern unsere Gewässer

Höckerflohkrebs auf Finger
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Der Höckerflohkrebs hat sich als Neozoon in fast allen Gewässersystemen Deutschlands verbreitet. Er gilt als extrem räuberisch - und hat in einigen Gebieten für das Verschwinden angestammter Arten gesorgt. Sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet umfasst die Unterläufe der ins Schwarze Meer mündenden Flüsse.
Regenbogenforelle in Hand
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Die nordamerikanische Regenbogenforelle wurde schon vor längerer Zeit in unseren Gewässern angesiedelt. Sie verdrängt die heimische Bachforelle.
Eine Kessler-Grundel
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Eine Kessler-Grundel: Eine der fünf invasiven Grundelarten, die aus der Schwarzmeerregion stammen. Die Grundeln werden im deutschsprachigen Raum zusammenfassend als „Schwarzmeergrundeln“ bezeichnet. Die Schwarzmeergrundeln sind Laich- und Jungfischräuber, und werden mit dem Rückgang einheimischer Spezies in Verbindung gebracht.
Ein Signalkrebs wird gehalten
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Der amerikanische Signalkrebs überträgt die Krebspest auf einheimische Krebsarten.
Zebramuschel wird gezeigt
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Die Zebramuschel ist ein klassischer Wiedereinwanderer. Vor Millionen Jahren war sie in Europa weit verbreitet, allerdings verkleinerte sich ihr Verbreitungsgebiet immer mehr, bis es schließlich fast nur noch auf das Schwarzmeergebiet reduziert war. Durch die Schifffahrt setzte dann allerdings eine massive Wiederausbreitung der Zebramuschel ein - in Ökosysteme, die auf die Muschel nicht mehr „vorbereitet“ waren. Sie stört die natürliche Artenvielfalt von Ökosystemen massiv.

Unsere heimische Tierwelt verändert sich momentan massiv. Auch vor unseren Gewässern macht dieser Wandel nicht halt.

Rubriklistenbild: © Felix Kästle/dpa

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