Bevölkerungsentwicklung in Bayern 

Geburtenzuwachs in drei Landkreisen in der Region

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Bayern - Die Zahl der Lebendgeborenen im Jahr 2017 ist gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozent auf 126.191 angestiegen. Auch regional betrachtet weisen fast alle Landkreise eine positive Geburtsrate auf.

Von Anfang Januar bis Ende Dezember 2017 kamen im Freistaat damit 7.711 Kinder weniger zur Welt als Menschen verstarben. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiterhin mitteilt, konnten im regionalen Vergleich die Regierungsbezirke Oberfranken und Oberpfalz, mit je einem Plus von ca. 1,7 Prozent, die höchste Zunahme an Geburten im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen.

Fünf der sieben Regierungsbezirke verzeichneten im Jahr 2017 Geburtenanstiege, wobei Oberbayern (-0,04 Prozent) blieb relativ stabil auf seinem Vorjahresniveau.

Zeitgleich stieg in Bayern die Zahl der Sterbefälle um 4.350 auf 133.902 an. Wie in den Vorjahren, konnten auch im Jahr 2017 die natürlichen Bevölkerungsverluste durch Sterbefälle nicht über Geburten ausgeglichen werden. Dieser Trend ist bereits seit dem Jahr 2001 zu beobachten. Der Sterbefallüberschuss 2017 ist gegenüber dem Vorjahr von -3.863 auf -7.711 deutlich angestiegen.

Auf Ebene der Regierungsbezirke fiellediglich für Oberbayern die Bilanz der natürlichen Bevölkerungsentwicklung (Lebendgeborene minus Gestorbene) positiv aus. So wurden in Oberbayern 6.418 Kinder mehr lebend geboren, als Personen im gleichen Zeitraum verstorben sind. Das kann man besonders der Landeshauptstadt München verdanken: Auf 17.624 Geburten kommen lediglich 11.343 Sterbefälle, was eine positive Bevölkerungsentwicklung von 6.281 bedeutet.

Bevölkerungsentwicklung in den Landkreisen

  • Im Landkreis Rosenheim gab es 2017 2.389 Geburten, 3,8% mehr als im Vorjahr. 2.734
        Sterbefälle führen zu einer negativen Entwicklung mit 345 mehr Sterbefälle als
        Lebendgeborene.
  • Im Landkreis Traunstein wurden 1.601 Kinder geboren, 4,0% mehr als im Vorjahr.
        Sterbefälle gibt es 4,4% mehr als im Vorjahr, nämlich 1.979. Das führt zu 378 mehr
        Sterbefällen als Geburten.
  • Im Landkreis Altötting gab es 1.034 Geburten, 2,5% weniger als im Vorjahr. 1.232
        Sterbefälle, 9,3% mehr als im Vorjahr, ergeben eine negative Bilanz mit 198 mehr
        Sterbefällen als Geburten.
  • Im Landkreis Berchtesgadener Land gab 957 Geburten, 8,5% mehr als im Vorjahr. Hier
        kam es zu 4% weniger Sterbefällen als im Vorjahr, nämlich zu 1.160. Dennoch ist die
        Bilanz mit 203 mehr Sterbefällen als Geburten negativ.
  • Im Landkreis Mühldorf wurden 1.088 Kinder geboren, 1,5% weniger als im Vorjahr. Die
        Zahl der Sterbefälle, 1.313, blieb mit einer Veränderung von nur 0,3% fast konstant. Die
        Bilanz ist negativ, mit 225 mehr Sterbefällen als Geburten.

Landratsamt für Statistik

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