Kontrollen an Grenze zu Tirol und Tschechien

Verschärfte Einreiseregeln nach Deutschland: Schildert uns eure Erfahrungen

Zwei Bundespolizisten kontrollieren die Dokumente von Reisenden an der Autobahn A93 bei Kiefersfelden in Richtung Deutschland. Die verschärften deutschen Einreiseregeln an der Grenze zum österreichischen Bundesland Tirol zum Schutz vor gefährlichen Varianten des Coronavirus sind in der Nacht zu Sonntag in Kraft getreten.
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Zwei Bundespolizisten kontrollieren die Dokumente von Reisenden an der A93 bei Kiefersfelden in Richtung Deutschland.

Seit Sonntag gelten verschärfte Einreiseregelungen an den Grenzen zu Tschechien und Tirol. Was haltet ihr von den neuen Grenzregelungen und seid ihr vielleicht direkt von den Maßnahmen betroffen?

Bayern/Tirol - An den Grenzen Deutschlands zu Tschechien und zum österreichischen Bundesland Tirol gelten seit Sonntag, 14. Februar, schärfere Einreiseregeln. Aus Angst vor den dort verbreiteten ansteckenderen Varianten des Coronavirus wird an den Grenzübergängen streng kontrolliert. Ziel der Bundesregierung ist es, das Einschleppen von wohl ansteckenderen Coronavirus-Mutationen über die Grenze einzudämmen.

Seit Sonntag, 14. Februar, sind die Grenzen nach Tschechien und Tirol weitestgehend dicht. Nach den neuen Vorgaben dürfen aus den betroffenen Gebieten nur noch Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Außerdem gibt es Sonderregeln für medizinisches Personal, Transit-Passagiere und den Warenverkehr (Plus-Artikel). Die verschärften Einreiseregeln sind laut Innenministerium zunächst auf zehn Tage befristet, also bis zum 23. Februar. Sie können allerdings dann noch auf maximal drei Monate verlängert werden.

Was denkt ihr über die aktuelle Lage an der deutschen Grenze? Schickt uns eure Leserbriefe

Seid ihr Grenzpendler und möchtet von euren Erfahrungen berichten? Hattet ihr bereits Probleme bei der Einreise nach Deutschland? Seid ihr Lkw-Fahrer und habt durch die regelmäßigen Corona-Tests einen höheren Zeitaufwand? Erachtet ihr die verschärften Einreiseregeln als sinnvoll? Gerne könnt ihr uns von euren Erfahrungen berichten. OVB24 ist auf eure Meinungen gespannt. Schickt uns euren Leserbrief zum Thema per Mail an termine@ovb24.de (Kennwort: „Grenzpendler“ im Betreff).

Bitte sendet uns neben euren Zeilen auch unbedingt euren Namen und euren Wohnort - auch ein Foto von euch könnt ihr gerne mitschicken. Die Redaktion veröffentlicht eure Leserbriefe samt kompletten Namen und Wohnort anschließend in einem Artikel.

Anm. der Red.: Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften entsprechend zu kürzen oder die Veröffentlichung gegebenenfalls ohne Angabe von Gründen zu verweigern.

Arbeiter aus Tirol und Tschechien benötigen negativen Coronatest und Bescheinigung

Ab sofort braucht jeder Arbeiter, der aus Tirol oder Tschechien nach Deutschland einreist, neben einem negativen Coronatest (nicht älter als 48 Stunden) auch eine amtliche Bescheinigung des zuständigen Landratsamtes – sonst kann ihn die Bundespolizei zurückweisen. Diese amtliche Bescheinigung dürfen die Landratsämter nur für Personen ausstellen, die gemäß den Leitlinien der EU-Kommission systemrelevante Tätigkeiten ausüben.

Bis Dienstagmittag, 16. Februar, hat das Landratsamt Rosenheim Pendlerbescheinigungen für die systemrelevanten Mitarbeiter von insgesamt 71 Unternehmen im Landkreis Rosenheim ausgestellt. Ein Großteil der Anträge stammt von Kliniken, Alten- und Pflegeheimen sowie Speditionen im Landkreis Rosenheim.

Neue Einreisebestimmungen an der Grenze zu Tirol - ein Lagebericht von vor Ort

In Tirol bereitet vor allem die südafrikanische Corona-Variante große Sorgen. Die Variante gilt als ansteckender. Unsere Reporterin war am Montag, 15. Februar, vor Ort an der Grenze auf der A93 und hat mit Polizisten und Einreisenden über die Situation gesprochen (Plus-Artikel). „Wir mussten gestern und heute schon zahlreiche Einreisewillige wieder abweisen“, erklärte Polizeipressesprecher Rainer Scharf von der Bundespolizeiinspektion Rosenheim.

jg

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