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Markus Söder fordert mehr Lüfter in Klassenzimmern

Schickt uns Eure Leserbriefe: Sollten Luftreiniger an Schulen Pflicht sein?

Die Stadt Rosenheim will keine Luftreiniger für alle Klassenzimmer anschaffen und setzt weiter auf Lüften.
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Die Stadt Rosenheim will keine Luftreiniger für alle Klassenzimmer anschaffen und setzt weiter auf Lüften.

Der bayerische Kultusminister Michael Piazolo erinnerte zuletzt die Kommunen daran, die Schulen ausreichend für den Schutz vor der Pandemie auszustatten. Dazu gehören auch Luftreiniger. Diese seien für die Bekämpfung des Coronavirus von großer Bedeutung.

Städte und Kommunen seien dazu verpflichtet, für ausreichende Ausrüstung im Kampf gegen die Pandemie zu sorgen, so der Minister. Dazu gehöre auch die Anschaffung von Luftfiltern. Eine Co-Finanzierung des Landes sei möglich.

Auch Markus Söder äußerte bei einer Pressekonferenz am Dienstag, den 29. Juni, Sorge um die Verbreitung des Virus in der Schule. Es solle daher eine Empfehlung gegeben werden, öfter als zweimal wöchentlich zu testen. Besonders das Thema Lüfter sei in dem Zusammenhang wichtig. Bisher stehen 14.000 Lüfter in bayerischenKlassenzimmern, 1.000 in Kitas.

Das müsse ausgebaut werden. Bis September solle so in jedem Klassenzimmer ein mobiler Lüfter stehen. Fest eingebaute könne man in diesem Zeitraum nicht umsetzen, die mobile Version aber schon, so Söder. Die Staatsregierung verstehe das als Gemeinschaftsprojekt mit den Kommunen und werde bis zu 50 Prozent Beitrag zu den Kosten leisten. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit werde nun prüfen, welche Geräte zulässig seien.

Zuständig für den Einbau raumlufttechnischer Anlagen oder die Beschaffung mobiler Luftreinigungsgeräte sind die sogenannten Schulaufwandsträger. Das ist bei öffentlichen Schulen die jeweilige Kommune und bei privaten Schulen der jeweilige Träger. I

Fünf von sechs Klassenzimmern haben so auch eineinhalb Jahre nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie (Plus-Artikel) noch keine solchen Filter. Die Stadt Rosenheim plant nicht, Luftfilter für alle Grundschulen anzuschaffen. Obwohl viele Eltern sich über diesen Umstand beschwerten, befand die Stadt: Lüften ist besser als Filtern, auch wenn es kalt wird (Plus-Artikel). Ob die Schulen nun selbstständig tätig werden und die Geräte anschaffen, ist derzeit noch nicht bekannt.

Auch im Landkreis Traunstein wurden nicht alle Schulen mit Luftfiltern ausgestattet. Die Begründung: Die Filterwechsel müssen durch geschultes Personal erfolgen. Das sei zusammen mit den Anschaffungskosten schwer zu bewältigen. Denn die Luftfilter sind an sich schon nicht billig. Dauerhaft kommen Wartung, Filterwechsel und Strom dazu.

Viele Elterninitiativen haben sich bereits gegen die Ablehnung der Geräte durch die Kommunen gebildet und bemängeln, dass nicht ausreichend für die Sicherheit ihrer Kinder gesorgt werde. Auch das Wasserburger Elternbündnis befand bereits im März, dass von offizieller Seite zu wenig zum Schutz der Kinder unternommen werde (Plus-Artikel).

Eure Meinung ist gefragt: Sollten die Kommunen Luftfilter für alle Klassenzimmer anschaffen?

Die Meinungen zu den Luftreinigern gehen stark auseinander. Einige finden, es handelt sich dabei um reine Geldverschwendung, andere sehen sie als wichtige Maßnahme zum Schutz der Schüler und Lehrer. Wie seht Ihr das? Sollten alle Kommunen die Klassenzimmer mit solchen Geräten ausstatten? Oder reicht regelmäßiges Lüften? Schreibt uns Euren Leserbrief zum Thema per Mail an termine@ovb24.de (Kennwort: „Luftreiniger Schule“ im Betreff). 

Bitte sendet uns neben Euren Zeilen auch unbedingt Euren Namen und Euren Wohnort - und am besten auch ein Foto von Euch. Die Redaktion veröffentlicht Eure Leserbriefe samt kompletten Namen und Wohnort anschließend in einem Artikel.

Anm. der Red.: Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften entsprechend zu kürzen oder die Veröffentlichung gegebenenfalls ohne Angabe von Gründen zu verweigern.

jv

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