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Leserin über Schnelltests vorm Einkaufen: „Keine Ahnung, warum immer über alles gemeckert wird“

Bei einer Inzidenz zwischen 100 und 200 ist „Click & Meet“ nur mit einem negativen Corona-Test erlaubt. Auch unsere Leserin Silke Jungmeier äußert ihre Meinung zu den Schnelltests fürs Einkaufen.
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Bei einer Inzidenz zwischen 100 und 200 ist „Click & Meet“ nur mit einem negativen Corona-Test erlaubt. Auch unsere Leserin Silke Jungmeier äußert ihre Meinung zu den Schnelltests fürs Einkaufen.

Seit Montag, 12. April, gilt in allen Städten und Landkreisen in Bayern neben „Click & Meet“ eine Testpflicht für den Einzelhandel, wenn die Inzidenz zwischen 100 und 200 liegt. Zahlreiche Leser haben uns Ihre Meinungen über die Schnelltests fürs Shoppen geschildert:

Bayern - Mittlerweile ist in Städten und Landkreisen mit einer Inzidenz zwischen 100 und 200 der gesamte Einzelhandel geöffnet. Zum Nutzen des „Click & Meet“-Prinzips ist aber zwingend ein negativer Corona-Test vorzulegen. So kann man auch wieder jene Geschäfte betreten, die nun monatelang geschlossen hatten. Bei einer Inzidenz über 200 ist dagegen maximal nur noch „Click & Collect“ möglich.

Shoppen mit negativem Corona-Test möglich

Für die Kunden bedeutet das im Klartext: Termin mit dem Geschäft vereinbaren und mit negativem Schnelltest wieder einmal zum Shoppen gehen. Testmöglichkeiten gibt es unter anderem in Apotheken, beim BRK und natürlich gelten auch die bereits bekannten PCR-Tests. Alternativ können Einzelhändler ihren Kunden auch vor Ort solche Tests anbieten. Diese Selbsttests gelten dann aber nur für das jeweilige Geschäft, nicht für andere. Hier müsste dann erneut ein Selbsttest vor Ort gemacht werden.

Diese Regelung gilt auch für Baumärkte, Buchhandel, Gartencenter, Blumenläden oder Schuhgeschäfte, die bisher inzidenzunabhängig Kunden empfangen durften. Ausgenommen sind dagegen weiterhin Geschäfte des täglichen Bedarfs, also Lebensmittelgeschäfte, Drogeriemärkte oder Optiker. Die OVB24-Redaktion hat Euch gefragt, wie Ihr über die Schnelltests fürs Shopping denkt.

Auch interessant: Wo kann man Tests machen und welche Tests sind gültig? Sicher Einkaufen in Rosenheim

Eure Leserbriefe zum Thema Schnelltests fürs Shopping

Anm. der Red.: Der Inhalt der Leserbriefe gibt ausschließlich die Meinung der Einsender wieder und muss nicht den Ansicht(en) der Redaktion widerspiegeln.

Ulrike Angelstein aus Bayern

Für diese ganze Testerei habe ich kein Verständnis. Wenn ich keinerlei Symptome habe, wieso soll ich mich dann testen lassen? Es hat nicht jeder so viel Geld, dass man sich pro Woche mehrere Tests leisten kann, neben den ohnehin schon teuren Masken usw. (Anm.d.Red.: Seit 8. März 2021 gilt für alle Bürgerinnen und Bürger der Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Corona-Schnelltest pro Woche) Das ist alles nur Abzocke. Die Zahlen sind trotzdem hoch.

Weitere Lesermeinungen: „Solange Testpflicht, solange Online-Shopping“

Tanja Hofmann aus Bayern

Das ist doch alles ein Irrsinn. Von Kindern wird überhaupt nicht gesprochen. Mein Kind ist seit Mitte Dezember zu Hause. Es darf nicht in die Notbetreuung, weil ich wegen eines Babys nicht arbeite. Zum Shoppen fehlt mir derzeit aber überhaupt die Zeit. Zudem finde ich es absurd, dass ich ohne Test in die Drogerie darf.

Aber dann bestelle ich halt im Internet. Denn ich werde mich auf jeden Fall nicht testen lassen. Wenn es gefordert wird, damit die Kinder in den Kindergarten dürfen, dann könnten wir darüber reden. Aber wir haben die ganzen Maßnahmen, aber die Zahlen gehen trotzdem nicht runter. Also stimmt doch das ganze System nicht.

Schnelltests vor dem Einkaufen: „Manche fühlen sich nicht wohl, wenn sie nichts zu meckern haben“

Isolde aus Bayern

Es ist der blanke Wahnsinn, sich vor jedem Shoppen täglich einem Test zu unterziehen. Zudem sorgt das für einen enormen Papierkrieg, denn man muss bei jedem Geschäft ein neues Formular ausfüllen. Ich halte das für einen Schwachsinn. In den Discountern braucht man keinen Test, obwohl sie richtige Virenschleudern sind, da dort täglich Menschenmassen unterwegs sind. Wo soll das alles hinführen? So geht doch alles kaputt.

Schnelltests im Einzelhandel? „Das medizinische Personal wird täglich getestet, die jammern auch nicht“

Silke Jungmeier aus Bayern

Unsere Leserin Silke Jungmeier äußert ihre Meinung zu den Schnelltests fürs Einkaufen.

Keine Ahnung, warum immer über alles gemeckert wird. Keiner muss, jeder kann. Das Testen ist problemlos. Der Einzelhandel kann dies nutzen, denn als Käufer fühle ich mich somit auch ein Stück sichererer. Es ist eben eine Möglichkeit, mit dem Mist umzugehen.

Auch interessant: Handel, Schule, Testpflicht: Diese Corona-Regeln gelten in Bayern seit 12. April, 0 Uhr

Selbsttests zum Shoppen? Schickt uns Eure Meinung

Was haltet Ihr von der neuen Situation im Einzelhandel? Unterstützt Ihr die Geschäfte und nutzt die Chance, mal wieder ein bisschen shoppen zu können und macht den Test? Oder erscheint Euch das Ganze viel zu kompliziert und lästig und Ihr wartet lieber bis Einkaufen ohne Test wieder möglich ist?

Auch die Einzelhändler sind gefragt: Wie ist die Situation für Euch vor Ort? Können Tests wirklich helfen, Eure Lage ein wenig zu verbessern oder ist die neue Regelung für Euch vor allem mit Aufwand und Kosten verbunden? OVB24 ist auf Eure Meinungen gespannt. Schickt uns Euren Leserbrief zum Thema per Mail an termine@ovb24.de (Kennwort: „Testpflicht im Einzelhandel“ im Betreff).

Bitte sendet uns neben Euren Zeilen auch unbedingt Euren Namen und Euren Wohnort - auch ein Foto von Euch könnt Ihr gerne mitschicken. Die Redaktion veröffentlicht Eure Leserbriefe samt kompletten Namen und Wohnort anschließend in einem Artikel.

Anm. der Red.: Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften entsprechend zu kürzen oder die Veröffentlichung gegebenenfalls ohne Angabe von Gründen zu verweigern.

jg

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