Bayern stellt 3000 neue Lehrer ein

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München - Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) will zum neuen Schuljahr 3000 neue Lehrer einstellen. Damit wird die Zahl der Pädagogen in Bayern auf einen neuen Höchststand steigen

“Wir haben die höchste Zahl an Lehrerinnen und Lehrern, die seit 1946 im Schuldienst ist“, sagte Spaenle am Donnerstag bei der letzten Landtagsdebatte vor der Sommerpause.

Knapp die Hälfte der Nachwuchslehrer - nämlich 1400 - soll an Grund-, Haupt- und Mittelschulen unterrichten. Für die Realschulen sind 590 neue Lehrer vorgesehen, für die Gymnasien 405. Der Rest verteilt sich auf die übrigen Schularten. “Das alles sind Planstellen“, betonte Spaenle. Es sollen noch mehrere hundert Lehrer auf Angestelltenbasis eingestellt werden. Spaenle räumte aber ein, dass nicht alle Uni-Absolventen eingestellt werden könnten.

Schwierigkeiten bei der Stellensuche haben vor allem für Gymnasial- und Realschullehrer, die neue Sprachen unterrichten. Für nicht übernommene Bewerber gebe es eine Warteliste. Außerdem will das Kultusministerium helfen, von der Arbeitslosigkeit bedrohte Junglehrer in andere Bundesländer zu vermitteln. Die Opposition warf Spaenle vor, zu viele Junglehrer auf der Straße stehen zu lassen.

dpa

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