Waldbrandgefahr: Das sollte man beachten

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Bayern - Aufgrund der enormen Hitze ist die Waldbrandgefahr in Oberbayern extrem hoch. Trotz Luftbeobachtung ist es wichtig, dass sich die Bevölkerung einige Regeln zu Herzen nimmt:

Für den 11. Juni hat die Regierung von Oberbayern wegen der erhöhten Waldbrandgefahr in Oberbayern wieder die Luftbeobachtung angeordnet. Gefolgen wird von den Stützpunkten Eichstätt, Pfaffenhofen, Fürstenfeldbruck, Königsdorf, Erding und Mühldorf am Inn. Diese Entscheidung erfolgte in Abstimmung mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Pfaffenhofen an der Ilm, das für Oberbayern zuständig ist. Die Beobachtungsflüge der Luftbereitschaft Oberbayern mit den ausgebildeten amtlichen Luftbeobachtern finden einmal täglich ab 13.00 Uhr statt.

Aufgrund der zunehmenden Trockenheit weist der allgemeine Waldbrandgefahrenindex aktuell für einzelne Bereiche in Oberbayern eine hohe Waldbrandgefahr (Stufe 4) aus. Besonders gefährdet sind Wälder auf sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder. Die Regierung von Oberbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die Ehrenamtlichen Piloten. Die Luftbeobachter kommen aus dem Bereich der Katastrophenschutzbehörden.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise, die auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Wald-Arbeiten beschäftigt sind, gelten:

  • in einem Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Meter davon keine offenen Feuerstellen zu errichten oder zu betreiben
  • kein Feuer anzünden oder betreiben
  • keine Bodendecken abbrennen oder Pflanzen/Pflanzenreste flächenweise absengen
  • kein offenes Licht anzünden oder verwenden
  • keine glimmenden oder brennenden Sachen wegwerfen
  • nicht Rauchen

Pressemeldung der Regierung Oberbayern

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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