Chemie-Dreieck-Vertreter in Berlin

Bayern/Berlin - Vertreter des bayerischen Chemie-Dreiecks wie Wacker Burghausen und InfraServ Gendorf haben MdB Dr. Kofler getroffen. Das Alz-Unglück war offenbar kein Thema.

Auf Einladung der Initiative ChemDelta Bavaria traf die heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler Vertreter der wichtigsten Unternehmen des Chemiedreiecks in Südostbayern zu einem persönlichen Austausch beim Parlamentarischen Abend in Berlin. „Nach hitzigen Plenardebatten zu den Kürzungen der Bundesregierung bei der Solarförderung am Nachmittag im Bundestag haben wir gestern Abend gleich die Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit in unserer Region diskutiert“, so Kofler. „Denn die Frage einer international wettbewerbsfähigen Energieversorgung ist entscheidend für die Zukunft der im Chemiedreieck ansässigen Unternehmen und der bei uns lebenden Menschen.“ Weiteres Thema der Gespräche war auch die infrastrukturelle Anbindung der Unternehmen in Südostbayern, insbesondere am Chemiestandort Burghausen. „Sowohl im Schienenverkehr als auch im Straßenbau ist die Anbindung immer noch nicht befriedigend. Fehlende oder unzureichend ausgebaute Bahnstrecken, Autobahnen und Bundesstraßen erschweren die wirtschaftliche Entwicklung der dort ansässigen Unternehmen“, kritisierte die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler. Auch die Vertreter der ChemDelta Bavara betonten, dass die Verkehrsinfrastruktur den modernen Erfordernissen der weltweit aktiven Unternehmen mit ihren exportabhängigen Arbeitsplätzen angepasst werden müsse, gegenwärtig beeinträchtige die mangelhafte Infrastruktur zunehmend die Entwicklung. „Ich wünsche mir sehr, dass dieser Parlamentarische Abend mit seinen vielen interessanten Gesprächsmöglichkeiten mit dazu beiträgt, dass die Rahmenbedingungen für die Unternehmen im bayerischen Chemiedreieck nachhaltig verbessert werden. Wenn die allen vor Ort lang bekannten Probleme endlich auch von Peter Ramsauer in Berlin erkannt und vor allem endlich auch behoben werden, dann wäre das eine gute Investition in die Zukunft unserer Region“, so Kofler.

Pressemitteilung Bärbel Kofler

Rubriklistenbild: © dpa/re/ChemDelta Bavaria

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser