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Passt die Veranstaltung zu Bayrischzell?

Eklat im Gemeinderat wegen Ferrari-Treffens

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Bayrischzell - Das internationale Ferrari-Treffen "Giorni Rossi" würde gerne in Bayrischzell gastieren. Der Gemeinderat ist skeptisch, ob das zum naturnahen Image des Ortes passt.

Das könnte ein Riesenspektakel werden für Bayrischzell. Harry van Deyk, Organisator des internationalen Ferrari-Treffens "Giorni Rossi", hat sich mit einem Schreiben an Gemeinderäte und Einwohner des Ortes gewandt. Er würde gerne eine Ausfahrt vom 3. bis zum 6. Mai 2018 in Bayrischzell veranstalten, wie unser Partnerportal merkur.de berichtet.

Für die Gemeinde entstehen keine Kosten, erklärt Bauamtsleiter Josef Acher, der dem Gemeinderat bei seiner Sitzung ein Schreiben des Organisators vorliest. Lediglich ein wenig Unterstützung durch Feuerwehr und Bauhof wären nötig. Bis zu 150 Fahrzeuge werden erwartet.

Das Problem für Bayrischzell ist eine abgestimmte touristische Leitlinie. "Wir können nicht immer alles mit aufnehmen, und das ist genau, was wir nicht brauchen", erklärt Tourismusleiterin Stefanie Hintermayr laut unserem Partnerportal merkur.de. Bayrischzell stehe für Naturtourismus, Familienfreundlichkeit, Idylle und Beschaulichkeit.

Doch verbieten können die Gemeinderäte das Event nicht, denn die Straße über das Sudelfeld ist eine öffentliche Straße, erklärt Bürgermeister Georg Kittenrainer laut unserem Partnerportal . Allerdings gebe es mit der Wendelstein-Historic bereits eine Motorsportveranstaltung im Ort.

Am Ende erklärt sich der Gemeinderat mit acht gegen vier Stimmen dazu bereit, dass das Treffen in Bayrischzell stattfinden darf. Unterstützt durch Feuerwehr oder Bauhof wird das Event aber nicht, um zum Beispiel Straßen abzusperren.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie bei unserem Partnerportal merkur.de.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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