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Kreuteralm geht in Flammen auf

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Bayrischzell - Bis auf die Grundmauern ist am Montagabend die Kreuteralm bei Bayrischzell niedergebrannt. Eine Rettung der Berghütte war quasi unmöglich!

Update 14 Uhr: Polizeibericht 

Am Montagabend, 9. September 2013, brach ein Feuer auf der Kreuteralm aus. Hierbei handelt es sich um eine landwirtschaftliche Berghütte südlich des Wendelsteins. Trotz Großaufgebot konnten die Feuerwehren die Alm nicht mehr retten. Der Sachschaden wird durch die ermittelnde Kripo Miesbach auf ca. 200.000 Euro geschätzt.

Gegen 20.45 Uhr alarmierte der Pächter, der auf 1.209 Meter ü.NN gelegenen Kreuteralm, die Rettungsleitstelle. Ersten Angaben zu Folge geriet ein Notstromaggregat in Brand. Trotz Löschversuchen konnte der 67-jährige Pächter ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude nicht verhindern.

Insgesamt 13 Ortsfeuerwehren wurden alarmiert, um eine Wasserversorgung für die Löscharbeiten an der schwer zugänglichen Alm bereitzustellen. Da dies einige Zeit in Anspruch nahm, konnten die Wehren trotz größter Anstrengungen letztendlich das Gebäude nur noch kontrolliert abbrennen lassen.

Der alleine auf der Alm lebende Pächter wurde nicht verletzt. Der Sachschaden wird insgesamt auf 200.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeistation Miesbach ergaben, dass ein technischer Defekt den Brand des Notstromaggregates ausgelöst hat.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Erstmeldung zum Brand um 12.30 Uhr

Zwischen Schliersee und Bayrischzell war am Montagabend der Feuerschein weithin sichtbar: Gegen 21 Uhr ging die Kreuteralm oberhalb von Bayrischzell in Flammen auf.

Kreuteralm niedergebrannt

Die zahlreichen Feuerwehren hatten große Mühe, die Brandstelle überhaupt zu erreichen. Es wurden beispielsweise geländegängige Pinzgauer aus Spitzingsee und Rottach nachalarmiert. Bei der Ankunft der Feuerwehrkräfte stand das 22 Meter lange und 13 Meter breite und teilweise gemauerte Gebäude bereits vollständig in Flammen. Eine vorhandene Quell-Zisterne reichte für die Löscharbeiten bei weitem nicht aus. Um Wasser an die Einsatzstelle zu schaffen, musste eine 1,3 Kilometer lange Förderleitung über 230 Höhenmeter von den Hochkreuter Höfen aus gelegt werden. Dabei waren zehn Zwischenpumpen notwendig. Im Pendelverkehr fuhren wiederum fünf Tanklöschfahrzeuge Wasser von Osterhofen nach Hochkreut, um die dortige Zisterne immer wieder aufzufüllen. Beim Transport der Mannschaften und Geräte beteiligten sich auch Polizei und Bergwacht.

Trotz dem unermüdlichen Aufwand der Feuerwehrkräfte gelang es erst nach 23 Uhr, das Feuer soweit abzulöschen, dass der angrenzende Wald nicht mehr gefährdet war. Die Kreuteralm wurde ein Raub der Flammen.

Die Brandursache ist noch unbekannt.

T. Gaulke

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