Benefiz-Radeln: Schwerer Sturz auf erster Etappe

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Andreas Jansing

Marktschellenberg - Er wollte nach Rom radeln und Teddybären für ein Krankenhaus sammeln: Am Samstag ist Andreas Jansing gestartet - schon jetzt ist die Tour aber vorbei!

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Bereits 2006 radelte er vom Königssee an die Nordsee. "Eigentlich wollte ich mir mit dieser Radtour nur einen Traum erfüllen und zu dem Geburtstag meines Vaters an die Ems radeln", erzählt Andreas Jansing. Unterwegs kam ihm dann die Idee, es für einen guten Zweck zu tun, und sammelte Spenden für Trostbären. Insgesamt 66 Teddys konnten damals unter anderem an das Krankenhaus Berchtesgaden übergeben werden.

Nun wollte Andreas Jansing erneut starten. Innerhalb von einer Woche sollte es nach Rom gehen. Über 900 Kilometer Wegstrecke. Die Etappen waren geplant, ein Team bestehend aus Sohn Kevin und Betreuer René Seifert wurde zusammengestellt.

Kevin Jansing

Am gestrigen Samstag dann fiel der Startschuss in Marktschellenberg. Dort wohnt Andreas Jansing, der erneut Teddybären sammeln wollte – für einen guten Zweck, für die Kinder-Notaufnahme im Landeskrankenhaus Salzburg. Die erste Etappe sollte von Marktschellenberg bis in die österreichische Stadt Villach führen. Doch 29 Kilometer vor dem Ziel geschah dann das Unglück. Kevin und Andreas stürzten, zogen sich Verletzungen zu.

Betreuer René Seifert erzählt im Telefon-Interview: „Unsere Tour endete abrupt 29 Kilometer vor Villach, kurz hinter Spittal, nach einem schweren Sturz. Andi und Kevin wurden mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Spittal gefahren.“ Diagnose Andi: Schädel-, Rippen- und Schulterprellung. Sein Sohn Kevin: Platzwunde am Kopf, mit mehreren Stichen genäht.

Die Fahrräder sind aufgrund des Sturzes stark beschädigt. Eine Fortsetzung der Tour sei wegen der Schwere der Verletzungen nicht mehr möglich. Seifert: „Das war’s.“

Ob es zu einem erneuten Versuch kommt, ist bislang noch ungewiss.

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