Einweihung am Freitag durch Ministerin Aigner

"Wen Gott liebt, den lässt er über die Alpenstrasse zu uns kommen"

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Die Deutsche Alpenstraße
  • schließen

Berchtesgaden - Jetzt ist es endlich soweit. Die Beschilderung der Deutschen Alpenstraße ist komplett. Dieser wichtige touristische Schritt wurde heute in Berchtesgaden gemeinsam mit dem ADAC Südbayern e.V. und Ilse Aigner gefeiert:

Die Deutsche Alpenstraße

Das letzte Etappenziel ist erreicht. Nachdem 15 neue Wegweiser und Hinweistafeln auf der Deutschen Alpenstraße im Landkreis aufgestellt wurden, ist die älteste und eine der beliebtesten Ausflugsrouten Deutschlands von Ost nach West nun komplett durchgängig beschildert.  Die Vervollständigung der Beschilderung wurde nun in Berchtesgaden im Gasthof Neuhaus sowie auf der Terrasse des Hotel Edelweiss gefeiert.

"E s lohnt sich anzukommen an allen Orten", so startete Berchtesgadens erster Bürgermeister seine Eröffnungsrede. Und fügte am Schluss schmunzelnd hinzu: "Ich habe gehört, dass sich die Sehenswürdigkeiten mit dem Verlauf der Strecke immer mehr steigern und der Königssee im Berchtesgadener Land soll ja bekanntlich das Ende der Tour sein."

Und Rudolf Schaub, stellvertretender Landrat ergänzt: "Ein jeder kennt das Zitat: 'Wen Gott liebt, den lässt er fallen in dieses Land. Aber nun können wir sagen: 'Wen Gott liebt, den lässt er jetzt zu uns ankomm en über die Deutsche Alpenstrasse'."

Vom Lindau am Bodensee bis Schönau am Königssee

Die Panoramastraße erstreckt sich auf insgesamt 450 Kilometern, von Lindau am Bodensee bis Schönau am Königssee. I m Landkreis Berchtesgadener Land beginnt sie entlang der B305 bei Weißbach, führt nach Schneizlreuth, vorbei an Bad Reichenhall weiter nach Ramsau und Berchtesgaden und auf den letzten Kilometern schließlich nach Schönau am Königssee. 

"Das Manko, dass vor allem ortsunkundige Besucher und Touristen manchmal nicht mehr wussten, wie und wo es weitergeht, ist nun endlich behoben", so Dr. August Markl. Und Ministerin Ilse Aigner fügt hinzu: "Mi t dem neuen Beschilderungskonzept erhält eine der spektakulärsten Panoramastraßen Europas einen hohen Wiedererkennungswert. Die Straße ist ein wichtiges touristisches Aushängeschild und macht unsere einzigartige Landschaft und das atemberaubende Panorama für alle erlebbar. 

Zudem verbindet sie barriere frei zahllose historische Städte und kulinarische sowie kulturelle Highlights. Und ergänzt: "1927 als Projekt des Automobilzeitalters der damit zusammenhängende Reisemöglichkeiten gestartet, könnte der Tourismus entlang der Deutschen Alpenstraße erneut Innovationstreiber und Taktgeber der Zukunft sein

Das kürzlich veranstaltete Tourismusforum Oberbayern/München hat bereits viele Interessenten und Ansätze zum Thema 'Elektromobilität und Tourismus' aufgezeigt."

150 Schilder in zehn Landkreisen

Vor gut fünf Jahren begann der ADAC Südbayern e.V. in Kooperation mit dem Bayerischen Fernwege e.V. ein neues Beschilderungskonzept umzusetzen, da die Wegweisung auf der Deutschen Alpenstraße weder vollständig noch korrekt war. 

In insgesamt zehn Landkreisen wurde das Konzept umgesetzt, dazu zählen die Landkreise Lindau, Oberallgäu, Ostallgäu, Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land

Insgesamt 150 neue Hinweisschilder und Wegweiser wurden aufgestellt. Für die Kosten in Höhe von circa 2000,- Euro, die dafür im Berchtesgadener Land anfallen, haben sich die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH und das Bauamt die Kosten zur Hälfte geteilt.

Quelle: BGland24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser