Runder Tisch im Landratsamt

So geht es weiter mit den Kehlsteinwegen

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Berchtesgaden - Fünf runde Tische hat es mittlerweile zu der Sanierung der Kehlsteinwege gegeben. Nun gibt es endlich eine Lösung:

"Der runde Tisch hat sich gelohnt", erklärte Martin Neumeyer, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Staatsforsten, bei einem Pressegespräch am Montagvormittag.

Dabei wurden folgende Ergebnisse erreicht:

  • Alle Ingenieurbauten (Stützbauwerke) sollen erhalten werden
  • von den gut 13 Kilometern soll nur auf fünf Kilometern ein forstlicher Ausbau auf drei Meter Breite durchgeführt werden. Auf acht Kilometern Länge wird kein Ausbau erforderlich sein
  • im Sinne eines Kompromisses eines Kompromisses wird am Kehlstein davon abgewichen, dass von der Richtlinie zu Erschließungen im Staatswald abgewichen wird, die normalerweise eine Mindestbreite von 3,5 Metern vorsieht
  • Auf einigen Abschnitten wird nach der Entfernung des teerhaltigen Materials wieder eine Asphaltschicht aufgebracht. In der Regel werden die Kehlsteinwege je nach ihrer Nutzung als Wanderweg oder Forstweg geländeschonend und in kiesgebundener Weise wieder hergestellt.
  • Außerdem sagen die Bayerischen Staatsforsten zu, dass die Entfernung des gesundheitsgefährdenden belasteten Materials und die Wiederherstellung der Kehlsteinwege auf möglichst naturnaher und naturschonender Weise vorgenommen wird.

Nach dem entsprechenden Sanierungsbescheid des Landratsamtes werden die Bayerischen Staatsforsten nun die notwendigen Ausschreibungen vornehmen und 2017 mit den Sanierungsarbeiten beginnen. Die Fertigstellung der sanierten Kehlsteinwege ist dann je nach Arbeitsverlauf bis Ende 2017 oder Anfang 2018 zu erwarten.

Quelle: BGland24.de

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