Jennerstier 2020

Erfolgreicher Weltcup "dahoam" - Toni zweimal unter den Top-Five

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Toni bei der Abfahrt im Sprintrennen des Jennerstier Skimo World Cup Berchtesgaden.

Berchtesgaden - Vor Traumkulisse fand dieses Wochenende der erste Weltcup im Skibergsteigen in Deutschland, am Jenner bei Berchtesgaden statt. Mit zwei Top 5 Platzierungen hielt Toni dem Druck bei seinem Weltcup "dahoam" stand und zeigte beeindruckend, dass er zur absoluten Weltspitze zählt.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Trotz strahlendem Sonnenschein hatte Toni am Weltcup-Wochenende Blitze und Sterne vor Augen. Der Beweis dafür, dass er bei den Jennerstier Heimrennen alles gegeben hat. Angetrieben von Hunderten von Fans an der Strecke vor einer grandiosen Berchtesgadener Bergkulisse ist er stolz auf seine Leistung:

"Ich bin wirklich total happy mit meinem 4. Platz im Vertical und 5. Platz im Individual, Ich habe alles rausgeholt, was ich drauf habe. Mittlerweile ist die Leistungsdichte im Weltcup einfach extrem hoch."

Platz 4 im Vertical Weltcup am Freitag

"Ich hab nach drei Minuten schon Sterndl gesehen. Aber jeder hätte gesagt: Jetzt reiß di zam dahoam." Nur acht Sekunden fehlten Toni Palzer am Freitag auf einen Podiumsplatz beim Auftaktrennen, dem Vertical. Im letzten Steilhang des reinen Aufstiegsrennens über 500 Höhenmeter zeigte Toni Palzer noch einmal seine einmaligen Kämpferqualitäten. War er am Fuße dieses letzten Abschnitts noch Fünfter, so konnte er mit einem kurzen Abtritt noch Michele Boscacci aus Italien überholen und gewann das Duell um Platz vier im Fotofinish. Wie hoch sein vierter Platz einzuschätzen ist, zeigt der Abstand zum Gesamtweltcup Führenden Robert Antonioli, der 28 Sekunden hinter Toni Achter wurde. 

"So hab ich Skibergsteigen gelernt, so muss ein Skibergsteigerwettkampf ausschauen. Das war technisch, das war alpin, mit anspruchsvollen Anstiegen und mit schnellen und harten Abfahrten." Auch in der Königsdisziplin des Skibergsteigens, dem Individual, schlitterte Toni nur knapp am Podium vorbei. Vom Start an war Toni Teil der von Italienern dominierten Spitzengruppe. Nach 1.600 Höhenmetern über fünf Aufstiege, zwei Tragepassagen und fünf Abfahrten im freien Gelände holte Toni im letzten Zielanstieg alles aus sich heraus. In einer Zeit von nur 1:13:06 landete er mit nur 20 Sekunden vom Podiumsplatz entfernt auf dem starken Rang fünf - mit Gänsehaut und Tränen in den Augen, überwältigt von der einzigartigen Atmosphäre am Jenner.

Pressemitteilung DAV

Quelle: BGland24.de

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