Keine Verschütteten bei Lawinenabgang am Watzmann

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Das Schneebrett, das am Freitagmittag abging, soll eine Länge von 400 Metern aufweisen.

Berchtesgaden - Vom Watzmann-Hockeck ist am Mittag eine Lawine abgegangen. Das Schneebrett soll 400 Meter lang und etwa 30 Meter breit gewesen sein. Verschüttet wurde niemand. **Neue Infos**

UPDATE 18.25 Uhr: Bericht des BRK BGL

Am Freitagmittag gegen 13 Uhr wurde per Notruf ein Lawinenabgang zwischen Watzmann-Hocheck und Watzmanngrube gemeldet. Da eine Skispur in das Lawinenfeld hineinführte, suchten ein Hundeführer, zwei Männer der alarmierten Bergwacht Ramsau und die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ den Bereich mit Verschütteten-Suchgeräten (LVS) und mit einem Hund ab. Sie konnten aber keine Anzeichen für Betroffene feststellen.

„Christophorus 6“ nahm den Hundeführer und die beiden Bergretter auf und setzte sie in zwei Flügen im Einsatzgebiet ab. Nachdem der Bereich mit LVS-Geräten und vom Hund abgesucht war und die Skispur auch wieder aus dem Lawinenfeld hinausführte, konnten die Einsatzkräfte bald Entwarnung geben. Am rund eineinhalbstündigen Einsatz waren ein Hundeführer, ein Bergführer der Berchtesgadener Polizei und zwei Ramsauer Bergwachtmänner beteiligt.

UPDATE 14.30 Uhr

Das Schneebrett, das am Freitag gegen Mittag abgegangen war, hatte laut Informationen der Presseagentur Aktivnews eine Länge von ca. 400 Metern und eine Breite von etwa 30 Metern. Nachdem Spuren in die Lawine führten, wurde eine Suchaktion nach einer möglichen verschütteten Person gestartet. Da die Spur allerdings aus der Lawine auch wieder hinausführten und auch eine Suche mit Stecken und dem Lawinenortungssystem keine Ergebnisse ergab, wurde Entwarnung gegeben.

Lawinenabgang am Watzmann

Erstmeldung 13.40 Uhr

Am Watzmann ist es am Freitagmittag offenbar zu einem größeren Lawinenabgang gekommen. Das Schneebrett löste sich ersten Erkenntnissen vor Ort zufolge am Watzmann-Hocheck. Wie groß die Lawine genau war und ob eventuell auch Personen verschüttet worden sind, soll nun ein Überflug mit einem Hubschrauber klären.

Aktivnews

Quelle: BGland24.de

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