Seit Sonntag in Berchtesgaden vermisst

Suchaktion nach Franzosen (27) erfolglos - Maßnahmen vorläufig unterbrochen

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Berchtesgaden - Seit letzten Sonntag wird ein 27-jähriger Franzose am Kehlstein vermisst. Die Suchaktion wurde nun vorläufig unterbrochen. Bisher war die Aktion ohne Erfolg, noch immer fehlt jede Spur des Mannes.

UPDATE, 14.42 Uhr, Pressemeldung der Polizei:

Die Vermisstensuche nach dem 27 jährigen französischen Staatsbürger, der seit dem 26. Mai vermisst ist, wurde heute vorläufig unterbrochen.

Die relevanten Bereiche am und um den Kehlstein wurden – auch unter Einsatz eines Polizeihubschraubers - abgesucht. Die Suchmaßnahmen verliefen bislang ergebnislos.

An den heutigen Suchmaßnahmen waren ein Trupp der Bergwacht Berchtesgaden und zwei Polizeibergführer der Polizeiinspektion Berchtesgaden beteiligt.

Die Kriminalpolizei Traunstein ist in die Ermittlungen miteinbezogen.

Pressemeldung Polizeiinspektion Berchtesgaden

Die Erstmeldung:

Seit Sonntag fehlt jede Spur von dem 27-jährigen Franzosen, der bei einer Wanderung auf den Kehlstein verschwand. Auch am sechsten Tag rückt die Polizei wieder aus, um den jungen Mann zu suchen, bestätigt ein Sprecher der Polizei Berchtesgaden auf Nachfrage von BGLand24.de. Geplant sei, dass ein neuer Hubschrauber die Suche unterstütze. 

Bergwacht und Polizei suchen am Kehlstein nach Vermisstem

Bisher blieben alle Bemühungen, den gebürtigen Franzosen ausfindig zu machen, erfolglos. Die Bergwachten Berchtesgaden und Ramsau, Angehörige der Alpinen Einsatzgruppe Berchtesgaden und Grassau, der Polizei sowie drei Hundeführer suchten angestrengt nach dem Vermissten.  Er war am Sonntag, den 27. Mai mit seiner Mutter zur Schifferer/Wegmacherhütte gefahren. Sie hatte dort geparkt, der Sohn wollte "noch schnell" auf den Kehlstein hochgehen. Seit seinem Aufbruch wurde er nicht mehr gesehen. 

Erst am nächsten Tag wandte seine Mutter sich an ein Touristenbüro, woraufhin die Polizei eingeschaltet wurde. Die sofort eingeleitete Suchaktion mit Hubschrauber musste wegen der aufziehenden Schlechtwetterfront bereits nach kurzer Zeit abgeblasen werden

Die Bergwacht hatte noch alle in Frage kommenden Anstiege abgesucht, jedoch keine Spur von dem 27-Jährigen gefunden. Am Dienstagvormittag ging die Suche dann weiter. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte im Einsatz, außerdem zwei Dronen. Trotz aller Bemühungen konnte man auch am 29. Mai den jungen Mann nicht finden. Der einzige Hinweis war eine Handyortung des inzwischen nicht mehr aktiven Handys, die aber ebenfalls bislang ohne Erfolg blieb. 

Wegen erneutem schlechtem Wetter musste die Suche am Dienstagnachmittag erneut unterbrochen werden. Mittwoch und Donnerstag konnte man dann gar nicht nach dem Franzosen suchen. Nebel, Regen und das allgemein schlechte Wetter machten eine Suche zunächst unmöglich. Am Freitag ist die Fortsetzung der Suchaktion jedoch bereits geplant. 

jv

Quelle: BGland24.de

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