Bergwacht: "Sind weder Kläger noch Richter"

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Berchtesgadener Land - Fünf Studenten aus Ulm mussten kürzlich vom Watzmann geholt werden - sie gerieten in einen Schneesturm. Wir haben jetzt mit der Bergwacht gesprochen:

Erstmeldung:

Dramatische Rettung am Watzmann

Müssen die Geretteten die Kosten des schwierigen und langwierigen Einsatzes selbst tragen? Was hätten die offenbar unerfahrenen Bergsteiger tun können? Warum mussten die Bergwacht-Leute ihr eigenes Leben bei Wind, Schnee und Eis riskieren? Rudi Fendt (58), Bereitschaftsleiter der Bergwacht Ramsau, gab BGLand24 auf Anfrage Antworten.

Insgesamt waren am von 10. auf 11. Oktober 38 Bergwachtler aus der Ramsau, Berchtesgaden und Marktschellenberg im Dauereinsatz, um die Gruppe aus Ulm aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Die eisige Nacht hätten sie ohne die Retter womöglich nicht überlebt. 230 Meter Fixseile mussten Rudi Fendt und seine Leute verlegen.

Watzmann-Drama: Rettung der Bergsteiger

Watzmann-Drama: Rettung der Bergsteiger

In diesem Jahr rückte die Ramsauer Bergwacht bereits 84 Mal aus, 40 Mal war Unterstützung aus der Luft per Hubschrauber nötig. Meistens sind Unerfahrenheit, Selbstüberschätzung und falsche Ausrüstung die Gründe, warum die heimischen Bergwachtler alarmiert werden müssen.

Rudi Fendt ist seit 1987 bei der Bergwacht in der Ramsau. Seit 2011 ist er Rektor an der Heilingbrunner Grundschule.

bit

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © bit

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