Diesmal Giftköder-Attacke in Bergen

Schlimm: Todeskampf von Hund dauerte Tage!

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Bergen - Die Serie mit Giftattacken gegen Hunde reißt im Landkreis Traunstein nicht ab. Wie der Tierschutzverein Traunstein und das von ihm unterhaltene Tierheim Trenkmoos am Mittwoch mitteilten, hatte diesmal im Bergener Moos ein Hund einen mit Rattengift versetzten Köder gefressen.

Der Todeskampf des Hundes habe Tage gedauert, bis er schließlich innerlich verblutet sei, so Sigrun Wagner, Mitarbeiterin im Tierheim Trenkmoos. Hundebesitzer sollten derzeit beim Gassigehen besonders vorsichtig sein und ihren Hund nicht unbeaufsichtigt lassen. Die Leine reiche oft nicht aus, deutlich mehr Sicherheit biete ein Maulkorb. 

Wie Wagner weiter mitteilte, würden die Hundehasser ihre präparierten Giftköder meist in Gebüschen am Wegesrand, vorwiegend in beliebten Hunde-Auslaufgebieten und versteckt in Hack- oder Fleischbällchen, Wurst, Hundefutter oder Leckerlis auslegen. „Häufig verwendet werden dabei Gifte, Medikamente oder scharfe Gegenstände“, warnt Wagner. 

Erste Symptome nach dem Fressen eines Giftköders seien Erbrechen, Durchfall, Atemstörungen, Taumeln und Krämpfe. Wagner rät den Hundebesitzern im Fall der Fälle umgehend einen Tierarzt aufzusuchen. Von Vorteil sei es, die Notfall-Nummer der eigenen Tierarztpraxis im Handy gespeichert zu haben, denn es zähle dann jede Minute. Angefressene Giftköder sollten zudem umgehend vom Fundort entfernt werden. Auf jeden Fall sollte man auch bei der Polizei Anzeige erstatten und den Fall dem Veterinäramt oder dem Tierschutzverein melden, appelliert Wagner. Erst Anfang April hatte es ähnliche Fälle im Landkreis Traunstein gegeben.

mmü

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbilder)

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